Stadtbibliothek Info-Point Europa

Info-Point Europa Freiburg

Adresse

Info-Point Europa Freiburg
in der Stadtbibliothek
Münsterplatz 17

79098 Freiburg

Tel.: 0761 - 201 2290
Fax: 0761 - 201 2299
E-Mail: ipe@stadt.freiburg.de

Subrelais in der Stadtteilbibliothek Haslach
in der Staudinger-Gesamtschule
Staudingerstraße 10 • D-79115 Freiburg
geöffnet Dienstag bis Freitag von 9.30 - 12.00 Uhr und 13.00 bis 18.00 Uhr

Hier gelangen Sie zu den aktuellen EU-Nachrichten der Europäischen Kommission, Vertretung in Deutschland.

Das Europe Direct Informationszentrum Freiburg ist wie folgt erreichbar:

Für Ihre Fragen rund um Europa und die Europäische Union ist das Europe Direct Informationszentrum Freiburg derzeit per E-mail unter ipe@stadt.freiburg.de oder telefonisch unter 0761/201-2290 erreichbar. Für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren Sie bitte einen Termin.

TERMIN:

ONLINE VERANSTALTUNG: Meine Gesundheit, Meine Daten: Corona Apps und Datenschutz in Europa

Donnerstag, 16. Juli 2020, 18.30 - 19.30 Uhr

In immer mehr Ländern Europas kann man sie schon herunterladen- Corona Tracing Apps. Auch in Deutschland ist seit fast einem Monat eine App verfügbar, doch funktioniert diese, wenn wir spontan einen Ausflug auf die andere Seite der Grenze nach Frankreich, in die Schweiz oder nach Österreich machen wollen? Benötigt man für jedes EU Land eine eigene App oder gibt es europäische Lösungen? Diskutieren Sie mit unseren Experten Thomas Zerdick, Referatsleiter für Technologie und Privatsphäre beim Europäischen Datenschutzbeauftragten, und dem Netzaktivisten Thomas Lohninger, wie europäische Apps funktionieren, was wir beachten sollten, wenn wir diese Jahr in den Urlaub fahren und wie die europäische Strategie im Umgang mit unseren Daten aussieht!

Hier können Sie sich für die Veranstaltung registrieren: https://us02web.zoom.us/webinar/register/3915940433333/WN_OnINrlOOQvmEo1Dlrq84lw

Sollten Sie vorab Fragen an die Referenten haben, können Sie diese unter europa@rpk.bwl.de einreichen.
Die Veranstaltung wird auch auf Facebook live gestreamt unter folgendem Link: https://www.facebook.com/events/866427250546254/

IM FOKUS:

Berlin/Brüssel: Deutschland übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

Am 1. Juli übernimmt Deutschland turnusgemäß für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft, zum ersten Mal seit 2007. Während dieser Zeit führt Deutschland den Vorsitz im Rat der Europäischen Union und leitet alle Ratssitzungen. Die deutsche Präsidentschaft steht unter dem Motto „Gemeinsam. Europa wieder stark machen.“ Auf der Website https://www.eu2020.de finden Sie gebündelt alle Informationen über Themen, Programm, Veranstaltungen und aktuelle Nachrichten zum deutschen Vorsitz.

Neue Website „Re-open EU“ informiert laufend über Corona-Reiseregeln in allen EU-Ländern in diesem Sommer

In den meisten EU-Mitgliedstaaten ist seit dem 15. Juni freies Reisen ohne Grenzkontrollen und Beschränkungen der Freizügigkeit wieder möglich. Die neue Website „Re-open EU“ der Kommission gibt ab sofort laufend aktualisierte Informationen über Reisen und Urlaub in der EU, unter anderem zu Verkehrsmitteln, Reisebeschränkungen und Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit wie Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken. Die Grenzöffnungen fallen zusammen mit dem gestrigen 35. Jahrestag des Schengener Abkommens. EU-Innenkommissarin Johansson erinnerte in einer Erklärung an die Bedeutung der Freizügigkeit für die Europäer. Mehr

Ihre Meinung zum neuen EU-Gesetz für digitale Dienste und Online-Plattformen ist gefragt

Die Europäische Kommission will die zwanzig Jahre alte EU-Gesetzgebung für digitale Dienste und Online-Plattformen modernisieren und hat dazu eine öffentliche Konsultation gestartet. Bis zum 8. September bittet die Kommission Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Online-Plattformen, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und alle Interessenträger, ihre Beiträge zu dem geplanten Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act) einzureichen. „Online-Plattformen spielen mittlerweile eine zentrale Rolle in unserem Alltag, unserer Wirtschaft und unserer Demokratie. Damit geht auch eine größere Verantwortung einher“, sagte der Binnenmarkt zuständige Kommissar Thierry Breton. „Europa muss bereit sein, seine eigenen Spielregeln zu setzen.“ Mehr

560 Mrd. Euro für Investitionen und Reformen: Kommission legt Herzstück des Aufbauplans „NextGenerationEU“ vor

Die Europäische Kommission hat am 28. Mai das Herzstück ihres Aufbauplans „NextGenerationEU“ vorgelegt: eine neue Aufbau- und Resilienzfazilität im Umfang von 560 Mrd. Euro. Sie soll
finanzielle Unterstützung für öffentliche Investitionen und Reformen bereitstellen, insbesondere im Bereich der grünen und der digitalen Wende, die die Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten widerstands- und zukunftsfähiger machen. Mehr

Initiative "Ein Stern, ein Wunsch"

Die Vertretung der Europäischen Kommission in Brüssel hat in Zusammenarbeit mit den belgischen Europe Direct Inforamationszentren die Initiative „Eine Stern, ein Wunsch“ ins Leben gerufen. Auf der Plattform, die für ein junges Publikum gedacht ist, kann man spielerisch ein Zeichen für Hoffnung und Solidarität in Europa setzten.

EU website „Coronavirus – Krisenreaktion“

Mehr

COVID-19 und Lebensmittelsicherheit Fragen und Antworten

Mehr

Internetseite der Europäischen Kommission zur Bekämpfung von Desinformation

Check die Fakten mehr

Lernen in Zeiten der Coronakrise

Die Bildungsangebote der EU mehr

AKTUELLE THEMEN:

Von der Leyen im EU-Parlament: „Wenn wir es richtig machen, können wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“           
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Europäischen Parlament die beispiellose Situation betont, in der sich Europa zu Beginn der deutschen Ratspräsidentschaft befindet. Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Parlament das deutsche Präsidentschaftsprogramm vorgestellt und für eine gemeinsame Antwort auf die Corona-Krise geworben. Von der Leyen betonte in ihrer Rede: „Auch dank des Beitrags Deutschlands in den vergangenen Wochen ist der ‚Geist für die Verantwortung für das Ganze‘ wieder in Europa zuhause. Wenn wir es richtig machen, können wir gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.“ Bei einem Treffen im Anschluss an die Debatte bekräftigten von der Leyen und Merkel gemeinsam mit den Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel, und des Europäischen Parlaments, David Sassoli, ihre Entschlossenheit, alles zu tun, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie abzumildern und der europäischen Wirtschaft zu einem raschen Wiederaufschwung zu verhelfen. Mehr

Gute Gründe für die EU: Warum wir die Europäische Union brauchen      
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland hat anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ihre Sammlung von 60 Gründen für das europäische Einigungswerk umfassend aktualisiert: mit Beispielen, worauf Europa stolz sein kann, wie die EU einen nachhaltigen Umbau der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie forciert und wie sich die EU für uns alle rechnet - auch hier in Deutschland. „Ein vereintes Europa muss in einer zunehmend multipolaren Welt sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und seine Zukunft gestalten. Es gibt zahlreiche Gründe, warum wir die Europäische Union dafür brauchen“, so Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland. „Mit den Guten Gründen für die EU wollen wir ganz konkret aufzeigen, wo Europa uns allen nützt. Wir freuen uns, wenn Sie die Guten Gründe weitertragen.“ Mehr

Vertretung der EU-Kommission in Deutschland startet neue Dialogreihen zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Die Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland begleitet den beginnenden deutschen Vorsitz im Rat der EU mit einer Reihe von Veranstaltungen. „Pünktlich zum Start der deutschen EU-Ratspräsidentschaft holen wir die politischen Spitzen der Europäischen Kommission zum Gespräch ins Land – zunächst virtuell“, sagt Jörg Wojahn, Vertreter der Kommission in Deutschland. „EBD Briefing: Kommission direkt“ heißt ein neues Format, das die Vertretung gemeinsam mit der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) umsetzt. Zu den informellen Ministerräten im Juli bringt die Dialogreihe EU-Kommissarinnen und -Kommissare mit der Fachöffentlichkeit zusammen. Begleitend zu den informellen Räten organisiert die Kommissionsvertretung Rollenspiele für junge Erwachsene zu europapolitischen Themen. Am 16. Juli ist eine Online-Diskussion von Exekutivvizepräsident Timmermans mit Carla Reemtsma von der Klimabewegung „Fridays for Future“ geplant. Mehr

Mehr Jobs für junge Menschen und bessere Weiterbildung: EU-Aufbauplan soll „Generation Lockdown“ helfen          
Die Corona-Pandemie hat den Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Menschen erheblich erschwert. Viele Erwerbstätige auch höheren Alters werden sich in der Krise neue Kompetenzen aneignen müssen, um sich am Arbeitsmarkt zu behaupten. Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten mit der vorgestellten Initiative „Förderung der Jugendbeschäftigung: Eine Brücke ins Arbeitsleben für die nächste Generation“ und mit einer neuen Kompetenzagenda. Die Initiative zur Jugendbeschäftigung soll die Chancen junger Menschen verbessern, ihre berufliche Zukunft im grünen und digitalen Umbruch zu gestalten. Die Kompetenzagenda setzt für die nächsten fünf Jahre ehrgeizige Ziele für Weiterbildung und Umschulung. Finanziert werden sollen die Investitionen aus Mitteln des EU-Aufbauplans Next Generation EU. Mehr

Ihre Meinung zur neuen Verbraucheragenda der EU ist gefragt
Die Kommission hat eine öffentliche Konsultation zur künftigen EU-Verbraucherpolitik gestartet. Verbraucherinnen und Verbraucher, Zivilgesellschaft, nationale Behörden und die Wissenschaft sind dazu aufgerufen, ihre Meinung zu vier verbraucherpolitischen EU-Initiativen abzugeben, die die Kommission 2020 und 2021 vorzulegen plant. Mit ihrer neuen Verbraucheragenda hat die Kommission unter anderem den grünen Wandel und die Folgen der Corona-Pandemie im Blick. Darüber hinaus will die Kommission die Richtlinie über Verbraucherkreditverträge überprüfen und die Richtlinie über die allgemeine Produktsicherheit überarbeiten. Die Konsultation läuft bis zum 6. Oktober. Mehr

Faktenprüfer bekommen neue Mittel im Kampf gegen Desinformation
Die Kommission stärkt Faktenprüfer und Forscher bei ihrem Einsatz gegen Desinformation und stellt 9 Mio. Euro bereit, mit denen nationale Zentren für Faktenprüfung einrichtet werden sollen. Dazu hat können Vorschläge eingereicht werden. Die nationalen Zentren sollen die Reichweite der Europäischen Beobachtungsstelle für digitale Medien erweitern. Sie werden Desinformationskampagnen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft analysieren, Medienkompetenz fördern und die Politik von Online-Plattformen überwachen. Mehr

Kampagne für globalen Coronavirus-Impfstoff geht in die finale Woche
Die im Rahmen der weltweiten Coronavirus-Krisenreaktion am 28. Mai von der Kommission und der Nichtregierungsorganisation Global Citizen gestartete Kampagne „Global Goal: Unite For Our Future“ geht in die finale Woche. Am Samstag, den 27. Juni, werden eine globale Geberkonferenz und ein Konzert mit Stars wie Shakira, Coldplay, Miley Cyrus, Justin Bieber, Chris Rock und Hugh Jackman den Höhepunkt der Kampagne darstellen. Ziel ist es, zusätzliche Mittel für die Entwicklung und den Einsatz von Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen das Coronavirus zu mobilisieren und den Impfstoff – sobald verfügbar – weltweit erhältlich zu machen. Mehr

EU kommt bei den meisten Nachhaltigkeitszielen voran – aber nicht bei allen           
Die Europäische Union ist in den letzten fünf Jahren bei fast allen UN-Nachhaltigkeitszielen vorangekommen. Beim Klimaschutz tritt die EU allerdings auf der Stelle, bei der Geschlechtergerechtigkeit gibt es sogar Rückschritte. Das zeigt eine vom Statistikamt Eurostat vorgelegte Erhebung. „Während wir die dramatischen Auswirkungen der Pandemie bekämpfen, dürfen wir globale Herausforderungen wie den Klimawandel, den Verlust der biologischen Vielfalt und die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit nicht aus den Augen verlieren“, sagte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni. Bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele müsse Europa eine globale Vorreiterrolle einnehmen. Mehr

Illegale Hetze im Internet: EU-Verhaltenskodex zeigt Wirkung, aber Plattformen müssen transparenter werden
Der EU-Verhaltenskodex für die Bekämpfung von Hetze im Internet zeigt Wirkung: IT-Unternehmen prüfen mittlerweile 90 Prozent der gemeldeten Inhalte innerhalb von 24 Stunden und entfernen 71 Prozent der Inhalte, die als illegale Hetze betrachtet werden. Das zeigt die fünfte Bewertung des EU-Verhaltenskodex , den die EU-Kommission in Brüssel vorgestellt hat. Doch die EU-Kommission sieht Verbesserungsbedarf bei Transparenz und den Rückmeldungen an Nutzer. Das geplante neue Gesetz über digitale Dienste soll die Erfahrungen bei der Umsetzung des Verhaltenskodex in den letzten vier Jahren aufgreifen. Mehr

Kommission befragt Öffentlichkeit zum digitalen Unterricht in der Coronakrise      
Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Befragung zu Fern- und Onlineunterricht in der Pandemie gestartet. Die Erfahrungen von Schulen und Universitäten mit digitalem Unterricht sollen anschließend in den Aktionsplan für digitale Bildung einfließen. Bildungskommissarin Mariya Gabriel sagte: „Die COVID-19-Pandemie hat zur größten Unterbrechung der allgemeinen und beruflichen Bildung in der jüngeren Geschichte Europas geführt. 100 Millionen Studenten, Lehrer und Bildungspersonal weltweit waren davon betroffen. Für viele war dies das erste Mal, dass sie digitale Technologien für das Lehren und Lernen voll und ganz genutzt haben. Mit dieser öffentlichen Konsultation möchten wir all diese Erfahrungen verstehen und aus ihnen lernen.“ Mehr

Coronavirus: EU finanziert Transport von medizinischen Teams, Medizinprodukten und Patienten
Die EU-Mitgliedstaaten können in der Corona-Pandemie sofort über das Notfall-Unterstützungsinstrument zusätzliche Mittel beantragen für den Transport lebenswichtiger Güter, medizinischer Teams und Patienten. Dies kommt zu der Unterstützung hinzu, die bereits über das EU-Katastrophenschutzverfahren und die Lieferung von Schutzausrüstung durch rescEU zur Verfügung steht. Am 18. Juni wurden zum Beispiel über sieben Tonnen persönliche Schutzausrüstung nach Bulgarien geliefert. Die Transportkosten übernimmt die EU. Mehr

Coronakrise: EU-Kommission legt europäische Impfstoffstrategie vor      
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am 17. Juni eine europäische Strategie vorgestellt, um die Suche nach einen Impfstoff gegen COVID-19 zu beschleunigen. Unter anderem soll über EU-finanzierte Abnahmegarantien für Impfstoffhersteller eine ausreichende Produktion von Impfstoffen für alle EU-Staaten sichergestellt werden. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die notwendigen Ressourcen mobilisieren können, um einen Impfstoff zu entwickeln, mit dem dieses Virus ein für alle Mal besiegt werden kann. Wir müssen dafür vorbereitet sein, einen solchen Impfstoff in ganz Europa und weltweit herzustellen und einzusetzen“, erklärte die Präsidentin. Mehr


Der Info-Point Europa Freiburg (IPE) im ersten OG der Stadtbibliothek ist eine dezentrale Auskunftsstelle der Europäischen Union für die BürgerInnen in Deutschland.

Ob SchülerInnen, ProfessorInnen, RentnerInnen oder "nur" politisch Interessierte, jeder ist beim Info-Point Europa willkommen. Hier erhalten Sie zuverlässige Information über die Europäische Union, ihre Einrichtungen und über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Mitgliedsstaaten.

Der Info-Point Europa bietet kostenlose Broschüren, Plakate und Karten zu allen Arbeitsbereichen der EU, eine Präsenzbibliothek mit Nachschlagewerken, Fachliteratur, Videos und CD-ROMs, Zugang zu den Datenbanken der EU im Internet sowie regelmäßige Veranstaltungen zu Politik, Gesellschaft, Kultur und Alltag in Europa.

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