Mundenhof Tiergehege Südamerika

Südamerika

Nandu

Nandu

Genau wie die afrikanischen Strauße und die australischen Emus sind Nandus Laufvögel, die nicht fliegen können. Sie leben in den Ebenen und Hochebenen in ganz Südamerika. Durch Jagd und Zerstörung der natürlichen Lebensräume hat ihr Bestand sehr gelitten, ist aber insgesamt nicht bedroht.


Heidschnucke

Heidschnucke

Mit den spanischen Eroberern kamen auch europäische Haustiere nach Südamerika, so zum Beispiel Schafe. Dafür stehen hier auf dem Mundenhof die Heidschnucken. Durch die Ausbreitung der aus Europa eingeführten Tierarten gingen in den folgenden Jahrhunderten die riesigen Lama- und Alpakabestände in Südamerika drastisch zurück.


Lama

Lama

Vor fünftausend Jahren haben die Inkas angefangen, Lamas als Haustiere zu halten. Sie lieferten Wolle, Milch und Fleisch, dienten als Opfertiere und boten im unwegsamen Hochgebirge die einzige Möglichkeit, Lasten zu transportieren. Außerdem hatten die Tiere eine große Bedeutung für die Religion und Kultur Südamerikas. Noch heute werden sie zu festlichen Anlässen mit bunten Bändern und Quasten prächtig geschmückt. Lamas sind sehr genügsam und mit ihrem Wollkleid optimal an die klimatischen Verhältnisse des südamerikanischen Hochlandes angepasst.


Führung

Von März bis Oktober können Sie die Tierpfleger auf ihrer täglichen Fütterungsrunde begleiten (täglich 14.30 Uhr außer Freitag, Treffpunkt Steinaffe).


Chronik

Von Raub- zu Nutztieren

1968
Der Mundenhof wird gegründet. An einem regnerischen Tag eröffnet der damalige OB Eugen Keidel bei Nieselregen das Tiergehege. Erstes Tier: ein mazedonischer Esel mit Namen Moritz.

1988
Die wilden Zeiten auf dem Mundenhof sind vorbei, der Tierpark verabschiedet sich von Luchs, Puma und Co.

1971
Gründung der Fördergemeinschaft Freiburger Tiergehege e.V.

1988
Das neue Leitlinien-Konzept entsteht: Ab sofort gibt es auf dem Mundenhof Haus- und Nutztiere. Jetzt kann man statt Hyänen Bisons beobachten.

1993
Die Kamele sind los: Zum 25-jährigen Jubiläum reitet sogar der damalige OB Rolf Böhme auf dem Rücken eines Tieres.

1999
Ein Aussichtshügel wird aufgeschüttet, damit Gäste den Tierpark auch von oben betrachten können.

2002
Einweihung des Nordamerikageheges und der Afrikaanlage. Ein Jahr später folgt die Eröffnung des Südamerikageheges.

2003
Der Mundenhof erhält seine erste Azubistelle. Seitdem sind stetig weitere Ausbildungsstellen dazugekommen.

2006
Einweihung des begehbaren Geheges der Zwergziegen. Hier ist Vorsicht angesagt: Die Tiere suchen gerne nach Essen.

2007
Einweihung des Eselgeheges. Und auch die beliebten Javana Affen bekommen endlich ihr neues Gehege.

2011
Einweihung des Eingangsgebäudes. Es entstehen neue Sanitäranlagen, ein Imbiss sowie ein kleiner Shop.

2018
Das alte Bärengehege wird zum Buntmardergehege. Ende des Jahres sollen die ersten zwei Marder einziehen.