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Rathaus im Stühlinger

Nach drei Jahren Bauzeit ist der Neubau Rathaus im Stühlinger eröffnet. Eines der spannendsten Projekte der Freiburger Stadtverwaltung hat damit die Ziellinie erreicht. Insgesamt 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten jetzt in dem Verwaltungsgebäude an der Fehrenbachallee. Damit kann auch das Herzstück des von Ingenhoven Architects entworfenen Hauses geöffnet werden, das Bürgerservicezentrum (BSZ).

Architekturfotos und Neues Bürgerservicezentrum

Außenansichten: © ingenhoven architects / Foto: HG Esch

Dieses moderne Dienstleistungszentrum unter zwei lichten Kuppeln im Erdgeschoss beherbergt sämtliche Serviceleistungen aus der Basler Straße 2. Im Schnitt werden dort täglich 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amt für Bürgerservice und des Amts für öffentliche Ordnung für den Bürgerservice zur Verfügung stehen. Das Bürgerservicezentrum rechnet mit bis zu 1000 Kundinnen und Kunden täglich und mit mehr als 230 000 im Jahr. Dort können viele Anliegen wie das Abholen eines Personalausweises, die Beantragung eines Führungszeugnisses oder die Ausstellung einer Meldebescheinigung direkt erledigt werden. Für alles, was länger als fünf Minuten dauert, sind drei Service-Beratungsinseln zuständig, für die man Wartemarken ziehen kann.

Das Rathaus im Stühlinger ist wegen der höchsten Umwelt- und Energiestandards auch ein Statement für den Klimaschutz: Das Plusenergiehaus erzeugt mehr Energie über regenerative Quellen als es für Heizen, Kühlen, Lüften und Beleuchten benötigt und deckt damit seinen Energiebedarf selber. Rund 800 Solarpaneele an der Fassade und auf dem Dach produzieren Strom, überschüssige Energie wird ins Netz eingespeist.

Die Konzentration der Ämter an der Fehrenbachallee sieht in der Folge noch zwei weitere Bauabschnitte vor. Derzeit arbeitet die Verwaltung an dem Flächen- und Funktionsprogramm und nächstes Jahr folgt die Entwurfsplanung für den zweiten Bauabschnitt, der etwa genauso groß sein wird wie der erste. Das zweite Gebäude soll dann Anfang 2024 fertig sein. Ob der dritte Bauabschnitt Realität wird, muss der Gemeinderat noch entscheiden.

Das neue Bürgerservicezentrum im Rathaus im Stühlinger ist ab dem 21. November 2017 die erste Anlaufstelle für viele Serviceleistungen der Stadt.



Es geht los: Am Wochenende startet der Umzug der Ämter.  Der Bürgerservice bleibt aber zunächst am alten Standort in der Basler Straße.



Mit der Eröffnung des Bürgerservicezentrums können die zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Erdgeschoss das Kunstwerk LIMON betrachten und für sich individuell erschliessen.



Bildergalerie zum Bau


Im März 2015 wurde im Stühlinger feierlich der Grundstein für das neue Rathaus gelegt. Damit begannen offiziell die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt des Gebäudes, das voraussichtlich ab Ende 2016 rund 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Platz bieten wird.



Die letzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Ende Mai aus dem Pavillon im Technischen Rathaus an der Fehrenbachallee ausgezogen, nun starten die Arbeiten für den Rückbau. Nach 47 Jahren muss das Gebäude, das eigentlich immer als Provisorium gedacht war, dem neuen Rathaus im Stühlinger weichen.



Hinter dem etwas sperrigen Begriff der Verwaltungskonzentration verbergen sich zwei wesentliche Ziele, die mit dem Umzug der Stadtverwaltung in den Stühlinger erreicht werden sollen: die Verbesserung des Service für die Bürgerinnen und Bürger und das Einsparen von Kosten, die für den Unterhalt der vielen Standorte heute anfallen. Das bisherige Konzept sieht vor, den Umzug in drei Stufen umzusetzen.



Der Gewinner des Wettberwerbs für den Rathausneubau steht fest: Die Jury hat den Entwurf des Büros ingenhoven architects mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Entwurf überzeugte die Jury mit drei frei angeordneten ovalen Baukörpern im Park, die nach allen Richtungen offen ausgerichtet sind.



Videos zum Ausgang des Architekturwettbewerbs: Interviews mit OB Salomon, der Vorsitzenden des Preisgerichts, Jórunn Ragnarsdóttir (im Bild) und dem Architekten des Gewinnerentwurfs, Christoph Ingenvoven.



Der Umzug der Verwaltung in den Stühlinger bringt einige Veränderungen mit sich, die unter den Stichworten Wirtschaft, Verkehr, Wohnen und Städtebau zusammengefasst werden können.
Die Stadt Freiburg hat daher die Bevölkerung früh in den ergebnisoffenen Prozess eingebunden.



Um das Projekt Verwaltungskonzentration auf Verträglichkeit und Vorteilhaftigkeit zu überprüfen, hat die Stadt die  Planungsgemeinschaft Pesch und Partner und R+T Topp Huber-Erler Hagedorn mit einer Stadtentwicklungsstudie beauftragt. In dieser sind die Perspektiven, Entwicklungsmöglichkeiten und Risiken betrachtet worden.


Pressemitteilungen

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Dokumente

Übersichtsplan Verwaltungsstandorte


Kontakt

Projektgruppe Verwaltungskonzentration
PG-VK@stadt.freiburg.de

Gerold Wißkirchen
Projektleiter
Tel. 0761/201-1030

Annette Stiefvater
stellvertretende Projektleiterin
Tel. 0761/201-1033

Ulrike Bockstahler
stellvertretende Projektleiterin
Tel. 0761/201-1035
Birgit Schumann
Sekretariat
Tel. 0761/201-1031


Videos

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