Vorrangrouten und Radschnellwege

Freiburg arbeitet am Radnetz-Plus

Radlerin auf einer Fahrradstraße

Der nächste Schritt für den Freiburger Radverkehr: Das „Radnetz-Plus“ ist die Fortsetzung des 2013 beschlossenen Radkonzepts 2020. Das war und ist bis heute die konzeptionelle Grundlage für den Ausbau der Freiburger Radinfrastruktur. Inzwischen ist vieles bereits „erfahrbare“ Realität – derweil laufen bereits die Planungen für den weiteren Ausbau.

Radvorrangrouten FR1, FR2 und FR3 inzwischen in großen Teilen fertiggestellt

Das Radkonzept 2020 hat Routen und Ausbaustandards beschrieben und aufgelistet, wo ein Ausbau notwendig und möglich ist. Zentraler Bestandteil war die Entwicklung eines Premium-Radnetzes aus Radvorrangrouten, von denen die drei Pilotrouten FR 1 bis FR 3 inzwischen in großen Teilen fertiggestellt oder aktuell in Bau sind – beispielsweise der Radweg entlang der Güterbahn hinter der Uniklinik oder der Ausbau in der Friedhofstraße beim Hauptfriedhof und entlang der Waldkircher Straße.

Radnetz-Plus: Fünf weitere Radvorrangrouten und überregionale Radschnellwege geplant

Mit dem Radnetz-Plus sollen in absehbarer Zeit weitere Radvorrangrouten und das neue Netz der überregionalen Radschnellwege hinzukommen. Ziel ist es, möglichst viele Verbindungen zwischen wichtigen Quellen und Zielen in einem hohen Standard befahrbar zu machen. Dazu schlägt das Garten- und Tiefbauamt fünf weitere Radvorrangrouten vor, die als Erstes in Angriff genommen werden sollen. Außerdem soll die Radanbindung der Ortschaften verbessert werden.

Das Radnetz-Plus ersetzt das bisherige Radkonzept nicht, sondern stellt seine nächste Ausbaustufe dar. Außerdem dient es als Grundlage für Berechnungen im Klimamobilitätsplan, bei dem der Ausbau des Radnetzes ein wichtiges Handlungsfeld ist.

Umfassende Informationen und Karten zum Radnetz-Plus gibt es unter www.freiburg.de/radkonzept

Veröffentlicht am 16. August 2022
Kommentare (0)
Kommentare abonnieren
Kommentar
Es können folgende HTML-Formatierungen verwendet werden: <b> <i> <u>