Jugend gehört gehört

Welche offene Kinder- und Jugendarbeit wünschen sich Jugendliche?

Stadtplan auf dem Boden eines großen Platzes, daneben stehen Jugendliche.
Was bewegt junge Menschen in Freiburg? Das wollte Bürgermeisterin Buchheit mit dem städtischen Jugendhilfeplaner sowie weiteren Fachkräften heute auf dem Platz der Alten Synagoge mit dem Beteiligungsprojekt "Jugend gehört gehört" herausfinden. (Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg)

Was wünschen sich Jugendliche von der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Freiburg? Um dieser Frage auf die Spur zu kommen, hat die Stadt Freiburg heute ein großes Beteiligungsprojekt gestartet. Unter dem Motto "Jugend gehört gehört – Du. Deine Ideen. Deine Jugend(T)Räume" konnten sich beim heutigen Aktionstag auf dem Platz der Alten Synagoge Jugendliche vor Ort einmischen und mit dem städtischen Jugendhilfeplaner sowie weiteren Fachkräften ihre Wünsche, Ideen und Erwartungen diskutieren.

Zielgruppe waren bewusst diejenigen Teenies, die zufällig an dem Platz vorbei kamen. Das sollte die Hemmschwelle für die Beteiligung senken und es wurden auch Jugendliche angesprochen, die bisher keinen Jugendtreff besuchen. Nach dem Start der Aktion auf dem Platz der Alten Synagoge soll das Angebot in allen Freiburger Stadtteilen fortgesetzt werden. In Brühl-Beurbarung, Betzenhausen, Mooswald und im Stühlinger stehen bereits Termine im Juni und Juli fest.

Bürgermeisterin Christine Buchheit freut sich, dass die Stadt das Beteiligungsprojekt trotz der Pandemie ermöglichen kann:

Unser Ziel ist es, einen tieferen Einblick in die Lebenswelt von Jugendlichen zu erhalten. Was bewegt junge Menschen in Freiburg? Wie geht es ihnen nach über 15 Monaten pandemiebedingter Einschränkungen? Durch spontane Gespräche vor Ort können wir Kindern und Jugendlichen Gehör verschaffen und die Pläne für die zukünftige Jugendarbeit in Freiburg eng daran ausrichten.

Bürgermeisterin Christine Buchheit

Das Amt für Kinder, Jugend und Familien erfüllt damit auch den rechtlichen Planungs- und Steuerungsauftrag aus dem Sozialgesetzbuch VIII. Ebenso folgt es dem politischen Beschluss des Freiburger Gemeinderats: Dieser hatte die Verwaltung 2019 beauftragt, einen "Freizeitstättenbedarfsplan" aufzustellen. Bei dem etwas sperrigen Begriff geht es darum, den Bestand und den Bedarf an Einrichtungen und Angeboten der Jugendarbeit in Freiburg zu erheben und das Angebot entsprechend weiterzuentwickeln.

Diese Aufgabe hat das Amt für Kinder, Jugend und Familie bereits angepackt und in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit freien Trägern ein Konzept entwickelt, das nun auch den Rahmen für das Beteiligungsprojekt steckt. Neben rechtlichen und organisatorischen Fragen geht es dabei auch um eine verständliche und jugendgerechte Ansprache der Zielgruppe – ganz nach dem Motto: Jugend gehört gehört.

Weitere Infos zum Projekt und die geplanten Aktionen gibt es auf www.freiburg.de/jhp

Veröffentlicht am 15. Juni 2021
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