Erweiterung auf Kurs: bereits mehr als 120 Kindertageseinrichtungen nehmen an Lolli-Testverfahren teil

Weiteres Ausrollen geplant: private Schulen starten nach den Pfingstferien, Bedarf an weiterführenden Schulen wird abgefragt

Die Erweiterung der Freiburger Corona-Teststrategie auf die Kindertageseinrichtungen geht voran. Bereits mehr als 120 Einrichtungen haben mit den Lolli-Testverfahren begonnen, dabei wurde das Testverfahren dort erst Mitte Mai gestartet. Derzeit laufen weitere Schulungen. Ziel ist, bis Mitte Juni 188 Kindertageseinrichtungen dabei zu haben.

Vor den Kindertageseinrichtungen wurden 36 Schulen in das Programm aufgenommen, darunter  fast alle Grundschulen und Sonderpädagogischen Bildungszentren. Jede Woche werden hier derzeit mehr als 9400 Schülerinnen und Schüler sowie Schulpersonal mit der PCR-Methode auf das Corona-Virus getestet. Sobald die 188 Kindertageseinrichungen an Bord sind, kommen insgesamt nochmals rund 7500 Kinder hinzu.

Und das Projekt wird weiter wachsen. Nach den Pfingstferien starten die Schulungen an 17 Privatschulen mit rund 3100 Schülerinnen und Schülern, ab dem 14. Juni wird hier das Pool-Testen begonnen. In der kommenden Woche soll außerdem begonnen werden,  bei den weiterführenden Schulen der Stadt abzufragen, wer ebenfalls in das Projekt einsteigen möchte.
 

Bislang wurden etwas mehr als 4000 Pools ausgewertet. Dabei wurden 27 Pools positiv getestet. Hier waren insgesamt 28 Kinder mit dem Coronavirus infiziert. Die Besonderheit des Freiburger Testsystems ist, das es mit einer digitalen Infrastruktur hinterlegt ist. Eltern, Schulen und Kindertageseinrichtungen erhalten per Mail die Information, ob ein Pool positiv oder negativ ist.

Hintergrund: der Lolli-Test
Das Prinzip des Lolli-Tests ist einfach und effektiv: In Pooltests werden ganze Klassen oder Kita-Gruppen gemeinsam getestet. Wattestäbchen werden dabei wie Lollis gelutscht und anschließend gemeinsam ins Labor für die PCR-Untersuchung gegeben. Eine Klasse oder eine Kindergartengruppe bildet einen Pool, nur wenn ein Pool positiv ist, muss einzeln nachgetestet werden. Die Methode ist kindgerecht, präzise und günstiger als Antigen-Schnelltests. Das Projekt wurde gemeinsam mit Uniklinik Freiburg und dem Gesundheitsamt entwickelt.

Veröffentlicht am 04. Juni 2021

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