Deutsch-französische Zusammenarbeit

Eurodistrict mit neuer Präsidentschaft

Auf der Gründungssitzung des Eurodistrictes Region Freiburg am vergangenen Freitag kamen erstmalig die neu gewählten Vertreter für die Versammlung des Eurodistricts zusammen. Als Vizepräsident wurde Oberbürgermeister Martin Horn gewählt.

Präsidentenwechsel für den Eurodistrict Region Freiburg – Centre et Sud Alsace in Breisach am Rhein: V.l. Gastgeber Bürgermeister Oliver Rein, neuer Vizepräsident Oberbürgermeister Martin Horn, ehemaliger Vizepräsident und neuer Präsident Bürgermeister Gérard Hug und der ehemalige Präsident Landrat Hanno Hurth.
Präsidentenwechsel für den Eurodistrict Region Freiburg – Centre et Sud Alsace in Breisach am Rhein: V.l. Gastgeber Bürgermeister Oliver Rein, neuer Vizepräsident Oberbürgermeister Martin Horn, ehemaliger Vizepräsident und neuer Präsident Bürgermeister Gérard Hug und der ehemalige Präsident Landrat Hanno Hurth.

Nach dreijähriger Präsidentschaft übergab der Emmendinger Landrat Hanno Hurth die Präsidentschaft an seinen bisherigen Stellvertreter, Bürgermeister Gérard Hug im elsässischen Biesheim. Laut Kooperationsvertrag werden Präsident und Vizepräsident alle drei Jahre gewählt, dabei wechselt die Präsidentschaft jeweils über die Rheinseite.

Landrat Hanno Hurth freut sich, dass die Gründungsversammlung des Eurodistrictes trotz der Covid-19-Pandemie, unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen, durchgeführt werden konnte, damit der neu gegründete Europäische Verbund für grenzüberschreitende Zusammenarbeit rechtskräftig ist. „Die neue juristische Form ermöglicht uns, für anstehende Projekte Personal und Gelder einzusetzen. Damit möchten wir die deutsch-französische Zusammenarbeit für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen in den Bereichen Gesundheit, Mobilität, Arbeitsmarkt, Schüler- und Bürgerbegegnungen, Sport und Kultur, Gesundheitswesen, Energie und Tourismus in unserer Region intensivieren.“

Präsident Gérard Hug dankt seinen Kollegen für das erneute Vertrauen in ihn nach drei Jahren als Vizepräsident während der Umstrukturierungsphase des Eurodistrikts. Er betont, dass das die Region grundsätzlich grenzüberschreitende Brücken benötigt, wortwörtlich für die Infrastruktur und im übertragenen Sinne für menschliche Beziehungen und für eine gemeinsame intelligente Vorgehensweise, um die aktuellen Herausforderungen und Prüfungen zu bewältigen.

Martin Horn, neuer Vize-Präsident, ergänzt: „Gerade jetzt in diesen angespannten Pandemie-Zeiten ist eine verlässliche und intensive Zusammenarbeit in unserer Region über die Grenzen hinweg besonders wichtig. Ich freue mich, dass wir mit der neuen Geschäftsstelle gemeinsam neue Projekte anschieben können und die deutschfranzösische Zusammenarbeit weiter verfestigen.“

Das Gebiet des Eurodistricts umfasst von Sélestat bis Mulhouse auf französischer Seite und der Region Freiburg auf deutscher Seite rund 5.200 Quadratkilometer mit 344 Gemeinden im Herzen Europas. Insgesamt leben hier rund 1,2 Millionen Menschen, die sich jeweils hälftig auf beide Rheinseiten aufteilen.

Folgende Gebietskörperschaften sind Mitglieder im EVTZ: Auf der deutschen Seite der Stadtkreis Freiburg, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und der Landkreis Emmendingen, auf der französischen Seite der Pôle d’équilibre territorial et rural (PETR) Sélestat-Alsace Centrale, der PETR du Pays Rhin-Vignoble-Grand Ballon, die Communauté d’agglomération Colmar Agglomération, die Communauté d’agglomération Mulhouse Alsace Agglomération, das Département du Haut-Rhin, das Département du Bas-Rhin und die Région Grand Est.

Veröffentlicht am 12. Oktober 2020
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