Ab dem 20. Juli bis zum 3. August 2020 auf den Freiburger Straßen zu sehen

Plakatkampagne Freiburger_innen (un-)sichtbar: LSBTTIQ*-Menschen in Freiburg

Portrait zweier Frauen mit Kleinkind, Coypright: Sévérine Kpoti

Die Plakat-Kampagne „Freiburger_innen (un)sichtbar – LSBTTIQ-Menschen in Freiburg“, die im Rahmen des Stadtjubiläums veröffentlicht wird, portraitiert zwölf queere Menschen und gibt ihnen so ein Gesicht. Die Abkürzung LSBTTIQ steht für lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer. Das Teilen autobiographischer Erfahrungen und Erlebnisse soll helfen, Vorurteile, Klischees und Diskriminierung gegenüber LSBTTIQ*-Menschen nachhaltig abzubauen.

Im Verbund mit dem Land Baden-Württemberg, der Stadt Freiburg und dem freien Träger "Fluss e. V.", ist es gelungen, eine direkte Vernetzung zwischen Land und Kommune sowie engagierter Trägerarbeit zu spannen und diese wertvolle Arbeit zu unterstützen.
Dazu Oberbürgermeister Martin Horn: „Freiburg ist bunt und vielfältig – dazu stehen wir und darauf sind wir stolz. Die aktuelle Kampagne trägt, wie auch der Freiburger CSD, dazu bei, das für alle sichtbar zu machen und Vorurteile abzubauen!“

Lesbische, schwule, bisexuelle, transidente, nonbinäre und queere Menschen sowie Regenbogenfamilien sind in Freiburg nicht per se sichtbar. Diskriminierung und Ausgrenzung dieser Menschen sind jedoch alltäglich – so ist ‚schwul‘ das beliebteste Schimpfwort auf Freiburger Schulhöfen. Darüber hinaus berichtet FLUSS e.V., ein Verein, der seit 1996 in und um Freiburg Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Orientierung leistet, davon, dass Kinder und Jugendliche, die nicht in das Bild davon passen, wie Jungen und Mädchen augenscheinlich zu sein haben, in der Schule gemobbt und ausgegrenzt werden. Nur wenige queere Jugendliche erleben Freiburg als eine sichere Stadt, um sich zu outen.

Ab heute, dem 20. Juli werden die ersten Plakate an den Werbeflächen des Jazzhaus Freiburg und zu sehen sein und im Jos Fritz Café in der Wilhelmstraße 15/1 gezeigt werden.
Auf der Seite www.sichtbar-in-freiburg.de ist eine Übersicht aller beteiligten Personen und der Zugang zu den einzelnen Interviews abrufbar.

Vom 23. Juli bis zum 3. August sind die 11 Portraits an den 180 Kultursäulen der Stadt Freiburg zu finden. Nach Ablauf dieser Frist werden alle Plakate im Jos Fritz Café hängen. Das Interview jeder Person kann über den QR-Code, der auf den Plakaten zu finden ist, auf allen gängigen Streamingdiensten angehört werden. Zum reinhören wurde bereits ein Trailer – produziert von Radio Dreyeckland - veröffentlicht: https://open.spotify.com/episode/3JN6DiBPnyCEXhKS9xC8mO?si=OQJJ0QbFRsm_gf62kj-Bmg

Im Frühjahr 2021 wird zudem das Buch zur Kampagne, welches zu großen Teilen über den Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg und durch die Geschäftsstelle Gender&Diversity der Stadt Freiburg finanziert wird, veröffentlicht werden. Dieses wird weitere Portraits von LSBTTIQ-Menschen beinhalten und sich über die Kampagne hinaus für mehr Sichtbarkeit einsetzen.

  • Portrait; Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti
  • Portrait, Coypright: Sévérine Kpoti

Weitere Infos zum Stadtjubiläum:
www.2020.freiburg.de
facebook.com/2020.freiburg
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Kontakt

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Telefon 0761/ 201-1900
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Snezana.Sever@stadt.freiburg.de
Telefon 0761/ 201-1900

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