Home Rathaus und Service Freiburg hält zusammen

Liebe Freiburgerinnen und Freiburger,

Martin W. W. Horn

im Moment ist die Coronavirus-Pandemie das Thema, das uns alle direkt und massiv betrifft. Viele machen sich Sorgen um ihre Gesundheit, denken an ältere oder kranke Verwandte und Bekannte. Die Betreuung der Kinder aufgrund der geschlossenen Schulen, Kindergärten und Kitas ist für viele eine große Herausforderung. Zahlreiche Fragen sind offen, keiner kann sicher sagen, wie sich die Situation weiterentwickeln wird, und viele machen sich Gedanken über die Zukunft.

Sicher ist nur eines: Wir alle stehen vor einer der größten Herausforderungen seit langem. Um die Pandemie zu begrenzen, haben Stadt, Land und Bundesregierung weitreichende Maßnahmen beschlossen. Schweren Herzens wurden diese Anordnungen getroffen, denn sie tun weh. Das öffentliche, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leben in Freiburg und im ganzen Land wurde weitgehend lahmgelegt.

Die getroffenen Maßnahmen führen zu einem Stillstand in unserer Stadt, wie wir ihn uns noch vor wenigen Wochen kaum hätten vorstellen können. Aber der Blick nach Italien und weitere früh betroffene Gebiete zeigt, dass diese harten Einschnitte in das öffentliche Leben dringend geboten sind. Die Lage ist ernst. Wir müssen alles tun, um gefährdete Mitmenschen, Ältere und Kranke zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Damit unsere Krankenhäuser, die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte diese immense Aufgabe bewältigen können.

Ich wende mich heute mit zwei Bitten an Sie. Die Anordnungen, Sicherheitshinweise und Verbote sind nur dann wirksam, wenn wir alle mitmachen. Nur wenn wir uns alle verantwortungsbewusst verhalten und tagtäglich überlegen, wie wir mit unserem persönlichen Verhalten und im Umgang miteinander den Virus zurückdrängen können, werden wir ihn besiegen. Jedem und jeder einzelnen von Ihnen kommt dabei eine große Verantwortung zu. Helfen Sie mit!

Mein zweites Anliegen liegt mir nicht weniger am Herzen. Es betrifft unser Zusammenleben als Gemeinschaft. In schwierigen Zeiten muss man zusammenhalten. Die notwendige Verringerung sozialer Kontakte und persönlicher Begegnungen darf nicht zu Isolation und Einsamkeit führen. Ich sehe bereits viele Beispiele, die mir Mut machen. Viele Freiburgerinnen und Freiburger kümmern sich um ältere Mitmenschen, kaufen für andere ein oder unterstützen sich auf vielfältige Art und Weise untereinander.

Trotz aller Einschränkungen dürfen wir das Gemeinsame nicht verlieren. Auch viele spannende Veranstaltungen des Stadtjubiläums mussten abgesagt werden. Aber ich bin optimistisch, dass wir auch in der Krise neue Wege finden werden, um zueinander zu kommen. Um den Zusammenhalt und das soziale Miteinander, das Freiburg so besonders macht, in diesen Zeiten noch zu stärken!

Bleiben Sie gesund.

Ihr
Martin W. W. Horn

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