Coronavirus

Aktuelle Informationen und Bestimmungen

Die aktuellen Fallzahlen für Freiburg und den Landkreis im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sind auf der Webseite des Landkreises abrufbar.

Kontakte vermeiden - Abstand halten

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend. Nur so kann die Verbreitung des Virus eingedämmt werden.

Grafik, die die exponentielle Ausbreitung des Virus verdeutlicht
Quelle: Bundesregierung

Aktuelle Einschränkungen des öffentlichen Lebens

22. März 2020: (Übersicht aufklappen)
Die Landesregierung Baden-Württemberg ändert erneut ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus:

  • Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bleiben bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen. (Die Regelungen inkl. Ausnahmen im Wortlaut)
  • Der Studienbetrieb an den Universitäten, Pädagogischen Hochschulen, Kunst- und Musikhochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und den Akademien des Landes wird bis zum 19. April 2020 ausgesetzt. (Die Regelungen inkl. Ausnahmen im Wortlaut)
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Zu anderen Personen ist im öffentlichen Raum, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. (Die Regelungen inkl. Ausnahmen im Wortlaut)
  • Fahrten und Reisen aus einem Risikogebiet im Ausland nach RKI-Klassifizierung in das Gebiet oder durch das Gebiet des Landes Baden-Württemberg sind mit Ausnahme der Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Tätigkeits- oder Beschäftigungsort, zum Wohnsitz oder zum Bestimmungs- oder Ausgangsort einer Warenlieferung sowie in besonders begründeten Härtefällen aus privaten Gründen (z.B. familiärer Todesfall) verboten. (Die Regelungen inkl. Ausnahmen im Wortlaut)
  • Der Betrieb von Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen inkl. öffentlicher Spiel- und Bolzplätze wird bis zum 19. April 2020 untersagt.
    Auch Gastronomiebetriebe, Frisöre, Beherbergungsbetriebe u.a. müssen geschlossen werden. (Die Regelungen inkl. Ausnahmen im Wortlaut)
  • Besuche in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sind verboten. Gruppenangebote im Pflegebereich oder zur Unterstützung im Alltag müssen eingestellt werden, z.B. Betreuungsgruppen für Menschen mit Demenz oder Freizeitausfahrten für behinderte und pflegebedürftige Menschen. Das gilt auch für Initiativen des Ehrenamtes sowie Angebote der Selbsthilfe. (Die Regelungen inkl. Ausnahmen im Wortlaut)
  • Ein generelles Betretungsverbot von Bildungseinrichtungen, Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gilt für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur zeigen. (Die Regelungen inkl. Ausnahmen im Wortlaut)

Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 23. März 2020. Das Recht der zuständigen Behörden, weitergehende Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen zu erlassen, bleibt von dieser Verordnung unberührt. Diese Verordnung tritt am 15. Juni 2020 außer Kraft.

22. März 2020 (Übersicht aufklappen)
Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

  1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
  6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
  8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

20. März 2020: (Übersicht aufklappen)
Die Stadt Freiburg erlässt ein Betretungsverbot für öffentliche Orte.
Das Betreten öffentlicher Orte ist untersagt. Zu den öffentlichen Orten zählen insbesondere Straßen, Wege, Gehwege, Plätze, öffentliche Grünflächen und Parkanlagen. Ausnahmen:

  • Betretungen um Gefahr für Leib, Leben und Eigentum abzuwenden.
  • Man darf zum Arzt gehen und sich medizinisch, psychotherapeutisch oder vergleichbar behandeln lassen.
  • Hilfebedürftige Personen dürfen betreut und unterstützt werden.
  • Die notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens dürfen gedeckt werden, d.h. es dürfen z.B. weiterhin Lebensmittel eingekauft werden. Supermärkte, der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferservices, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Tankstellen, Banken, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Hofläden, Raiffeisenmärkte, Baumärkte, Gartenbaumärkte, Tierbedarfsmärkte und der Großhandel dürfen betreten werden.
  • Man darf weiterhin zur Arbeit gehen und seine Kinder in die Notbetreuung bringen.
  • Der öffentliche Personennahverkehr darf nur für diese genannten Ausnahmefälle des Betretungsverbots benutzt werden. Dabei ist ein Abstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten.
  • Aufenthalte im Freien für Sport und Bewegung sind alleine, zu zweit, mit Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, oder mit Haustieren gestattet.
  • In den Geschäften, die für die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens aufgesucht werden, im Job und im Freien ist ein Abstand von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Dies gilt vorerst bis 3. April 2020.

13. März 2020: (Übersicht aufklappen)
Die Stadt Freiburg erlässt ein Verbot von Veranstaltungen und Zusammenkünften mit einer Teilnehmerzahl ab 50 Personen. Dies umfasst auch Versammlungen ab 50 Personen.

  • Die Allgemeinverfügung vom 10.03.2020 über das Verbot von Veranstaltungen ab 1.000 Personen wird hiermit aufgehoben.

Die Anordnung ist zunächst bis 20. April 2020 um 24 Uhr befristet.

Rücksicht und Solidarität gefordert

Die Mitglieder des Koordinierungsstabs von Stadt und Landkreis appellieren weiterhin an die Verantwortung jedes und jeder Einzelnen, sich an die aktuellen Vorgaben zu halten, Hygieneregeln zu beachten und soziale Kontakte so weit wie möglich einzuschränken - um sich und andere zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Oberbürgermeister Martin Horn beantwortet im Video Fragen zum Betretungsverbot

Hinweis: Aufgrund der sehr dynamischen Situation wird die Seite fortlaufend aktualisiert. Die Informationen sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit und den Inhalt der verlinkten Seiten kann jedoch keine Haftung übernommen werden.

Veröffentlicht am 23. März 2020

Alle Maßnahmen im Überblick

Icon Freunde

Keine Veranstaltungen oder Treffen

Icon Schule

Kitas und Schulen sind geschlossen

Icon Uni

Studienbetrieb an Universitäten und Hochschulen ist ausgesetzt

Icon Museum

Städtische Museen sind geschlossen

icon Stadtbibliothek

Bibliotheken sind geschlossen

Icon Essen und Trinken

Eisdielen, Bars, Clubs, Kneipen geschlossen

Icon Freunde

Restaurant und Gaststätten sind geschlossen

icon Schwimmbad

Bäder inklusive des Eugen-Keidel-Bads sind geschlossen

icon Kirche

Keine Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen

icon Mundenhof

Mundenhof ist geschlossen

Icon Ball

Fitnessstudios und Sportstätten sind geschlossen

Icon Museum

Spiel- und Bolzplätze sind geschlossen

Icon Krankenhäuser

Kinos sind geschlossen

Icon Theater

Theater sind geschlossen, Konzerte abgesagt

Icon Krankenhäuser

Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen sind verboten

icon Grenze

Prostitutionsstätten sind geschlossen

icon Grenze

Grenzen zur Schweiz und zu Frankreich weitgehend geschlossen