Ausstellungstrilogie II

freiburg.archäologie – 200 Jahre Forschen in der Stadt

Blick in ein altes Gebäude mit unverputzten Wänden.
Die Alkovenwand zwischen Wohn- und Schlafzimmer im Wentzingerhaus während der Bauuntersuchung 1989 (Foto: Stiftungsverwaltung Freiburg, Manfred Rothe).

Ob bei Straßen- und Häuserbau oder der Sanierung bestehender Gebäude: Wo gegraben oder in Mauern eingegriffen wird, kommen Bruchstücke der Vergangenheit zutage. Seit 200 Jahren werden diese professionell gesichtet, gesichert und analysiert. Mit welchen hochmodernen Techniken die Archäologie heute arbeitet und welche Methoden früher angewendet wurden, zeigt jetzt eine Sonderausstellung im stadtgeschichtlichen Museum im Wentzingerhaus.

"freiburg.archäologie - 200 Jahre Forschen in der Stadt" ist der Titel der Schau. Sie ist Teil der Ausstellungstrilogie zum Freiburger Stadtjubiläum im Augustinermuseum und im Colombischlösschen.

Sonderausstellung im Wentzingerhaus

Ein herausragendes Beispiel für die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen ist das Wentzingerhaus selbst. Anhand von Bodenzeugnissen und Baubefunden konnte die Entwicklung vom spätmittelalterlichen Wohnhaus über das barocke Domizil des Künstlers Johann Christian Wentzinger bis zum Museum nachvollzogen werden. "Fundzettel" an markanten Spuren dieser Bauuntersuchung lassen Besucherinnen und Besucher in die Geschichte des Hauses blicken.

Einmal im Monat findet freitags eine Schaugrabung an der Grabungsstelle im Keller des Hauses statt. Mitarbeitende des Landesamts für Denkmalpflege lassen sich über die Schulter schauen und stehen für Fragen bereit

"freiburg.archäologie – 200 Jahre  Forschen in der Stadt"
Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Eintrittspreis: Das Kombiticket für alle Ausstellungsteile kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro und gilt als Tagesticket für alle Häuser der Städtischen Museen Freiburg.
Wer ausschließlich das Wentzingerhaus besuchen möchte, zahlt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Alle Infos: www.freiburg.de/museen und www.2020.freiburg.de

Veröffentlicht am 02. Januar 2020