Rückmeldungen für Projektanträge gehen jetzt raus, nächste Schritte sind Verhandlungen mit Antragstellenden

Rund 200 Veranstaltungen im Laufe des Jubiläumsjahres - Mitmachen bei der Aktion 900 x 900

Der nächste wichtige Schritt für das Programm des Jubiläumsjahres steht jetzt an: In diesen Tagen gehen die Schreiben mit einer Förderzusage oder -absage für die eingereichten Projekte raus. Insgesamt hatte die Projektgruppe (PG) Stadtjubiläum 461 Anträge bekommen. Davon hat sie 187 ausgewählt. Die Kosten für diese Projekte belaufen sich auf insgesamt 6,3 Millionen Euro. 48 Projekte haben keine finanzielle Hilfe beantragt, die anderen 139 haben eine Förderung beantragt, die sich auf insgesamt 2,3 Millionen Euro summiert. Der PG Stadtjubiläum stehen jedoch nur Projektmittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Davon können rund 1,2 Millionen Euro in Zuschüsse an Projekte gehen, die restlichen 300.000 Euro müssen für Infrastrukturmaßnahmen anlässlich der Veranstaltungen wie Gebühren, Abgaben, GEMA, Sicherheitsmaßnahmen und anderes mehr eingeplant werden.

Bei etwa 70 Prozent der geförderten Projekte liegt der gewährte Förderbetrag unter 5.000 Euro, bei den restlichen Projekten höher. Über die jetzt ausgewählten 187 Projekte hinaus ist noch ein Nachrücker-Pool von 49 Projekten gebildet worden, die bei Ausfall oder einer guten Sponsoring-Lage nachrücken können. Für diese Projekte im Gesamtumfang von 2,4 Millionen Euro sind weitere 1,6 Millionen Euro Fördergelder beantragt worden.

Als nächstes werden die Teilverantwortlichen der PG Stadtjubiläum mit den Antragstellenden, die eine Förderzusage erhalten haben, Gespräche führen, ob und in welchem Umfang das beantragte Projekt auch mit einer eventuell kleineren Förderung stattfinden kann. Für Projekte, die abgesagt werden, kommen andere aus dem Nachrücker-Pool nach.

„Der Aufruf an die Stadtgesellschaft, sich am Jubiläumsjahr zu beteiligen, ist in einem wunderbaren Maß aufgenommen worden. Wir haben tolle Projekte vorliegen“, freut sich der verantwortliche Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. „Die Auswahl war schwierig, in jedem Fall wird es ein buntes, vielfältiges Programm geben, mit dem man über das ganze Jahr hinweg immer wieder den 900. Geburtstag der Stadt feiern kann“, so Kirchbach.

Bis zum Sommer soll das Programm endgültig stehen, erklärt Projektleiter Holger Thiemann. „Wir benötigen die Zeit für den Dialogprozess mit den Antragstellenden, für die Klärung von vielen organisatorischen Fragen, und natürlich auch, um da und dort bei bestimmten Themen, wie etwa Sport oder Jugendliche, nachjustieren zu können.“ Projekte aus dem Nachrücker-Pool könnten nicht nur durch Ausfall anderer Projekte, so Thiemann, sondern auch dann realisiert werden, wenn durch Sponsoring weitere Mittel gewonnen können. „Wir sind mit potentiellen Sponsorinnen und Sponsoren im Gespräch. Auch bei der jetzt begonnenen Kampagne 900 X 900 können noch viele mitmachen!“ Wer daran Interesse hat, kann sich entweder telefonisch unter 0761 / 201-3021 oder per Mail unter freiburg2020@stadt.freiburg.de melden.

Beginnen wird das Jubiläumsjahr mit einem Prolog einer großen Ausstellung im Augustinermuseum im November dieses Jahres. Fest eingeplant ist danach eine Reihe von Großereignissen, die dem Jubiläumsjahr eine ordnende Struktur geben und als Gerüst für die vielen ausgewählten Projekte dient. Dazu gehören eine Münsterillumination Mitte März, ein zentrales Festwochenende vom 10. bis 14. Juli in der gesamten Innenstadt, im Herbst ein Mehrklang-Projekt über die gesamte Stadt sowie eine große Open-Air-Veranstaltung als Finale im Dezember.

Weitere Infos: www.freiburg.de/2020

Veröffentlicht am 07. Februar 2019

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