Wehrversammlung 2019: Weniger Unwetter – endlich mal ein (etwas) ruhigeres Jahr für die Freiwillige Feuerwehr

2018 haben die Freiwilligen über 63.000 Stunden in Einsatz, Standort-Ausbildung und Sicherheitswache geleistet

Bevölkerungsanstieg, Rauchmelderpflicht in Wohnungen, starke Unwetter und Wetter-Extreme – die Einsatzzahlen der Feuerwehr Freiburg waren in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dieser Anstieg hatte sich auch auf die Freiwillige Feuerwehr (FF) ausgewirkt, die im Jahr 2017 über 69.000 Stunden für Einsätze, Standortausbildung und Sicherheitswachen leisten musste.

Diese enorme Zahl ging 2018 geringfügig zurück. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr 28.428 Stunden für Übungen (20.423 Std) und Ausbildung (8005 Std) aufgebracht. Zusammen mit Einsätzen (6754 Std) und Sicherheitswachen (610 Std) wurden insgesamt 35.792 Stunden geleistet – immer noch eine unglaubliche Zahl angesichts der Freiwilligkeit dieses Engagements!

Bei Lehrgängen am Standort und an der Landes-Feuerwehrschule wurden 8005 Stunden abgeleistet. Zudem kamen 10.751 Stunden in Versammlungen, Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitskreisen zusammen, plus 16.865 Stunden Feuerwehrdienst, inklusive Verwaltung, Pflege und Reinigung, Gerätewartung, Freizeit und Ausflüge. Die Addition dieser Leistungen mit den Feuerwehr-Diensten betrug 63.408 Stunden. Ein Jahr zuvor (2017) waren es 69.265 Stunden, 2016 lag die Gesamtleistung noch bei 52.343 Stunden, 2015 bei 45.801 Stunden und in den Jahren davor deutlich unter 30.000.

Nicht eingerechnet sind dabei jeweils die Stunden für die Nachwuchswerbung und die Beteiligung an Orts- und Stadtteilfesten. Viele Abteilungen sind auch fester Bestandteil bei Prozessionen und anderen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen.

Damit wandelt die Freiwillige Feuerwehr weiter an den Grenzen ihrer Kapazität, auch wenn ihre Personalstärke stetig steigt. Im vergangenen Jahr hatte die FF 519 Mitglieder, davon 29 Frauen. 2017 war bei der Aktivenzahl erstmals die 500er-Marke geknackt worden; unter den 502 Aktiven waren damals 21 Frauen. Zum Vergleich: 2016: 493 Aktive, davon 25 Frauen. 2015: 469 Aktive, davon 26 Frauen. 2014: 462 Aktive, davon 24 Frauen.

Deutlich aufwärts geht es auch mit der Jugendarbeit. Der Jugendfeuerwehr haben 2018 213 Mitglieder im Alter ab 10 Jahren angehört, darunter 36 Mädchen und junge Frauen. Zum Vergleich: 2017 waren es 205 Mitglieder, davon 29 weiblich. 2016: 174, davon 24 weiblich. 2015: 167, davon 15 weiblich. 2014: 221, davon 15 weiblich.

Auf konstantem Niveau hält sich die Ehrenabteilung. 2018 gehörten ihr, wie schon 2016 und 2017, 198 Männer und Frauen an. 2015 waren es 200, 2014 202 Mitglieder gewesen.
Beim Musikzug, dem musikalischen Aushängeschild der Feuerwehr in der Öffentlichkeit, gab es einen Rückgang auf nunmehr 52 Mitglieder, davon 24 Mädchen und Frauen. Zum Vergleich: 2017 waren es 60 Mitglieder, davon 27 weiblich. 2016: 60, davon 27 weiblich. 2015: 57, davon 28 weiblich. Entsprechend ging auch die Zahl der Auftritte (20), Versammlungen (2) und Proben (32) leicht zurück; 2018 kam der Musikzug auf 3.914 Stunden, im Vorjahr waren 4.645 Stunden gewesen.

2018 gab es 27 (2017: 24) Austritte, die meisten bedingt durch berufliche Veränderung und Wohnortwechsel. Dem standen 33 (2017: 23) Eintritte in die Abteilungen gegenüber. Hinzu kamen 6 (2017: 10) Übertritte aus der Jugendfeuerwehr.

Bei so viel ehrenamtlichem Engagement umso wichtiger ist für die Freiwillige Feuerwehr die Anerkennung ihrer Arbeit. Ihre Mitglieder sind 24 Stunden in Alarmbereitschaft und setzen regelmäßig Leib und Leben ein. Als Zeichen dieser Wertschätzung kamen Oberbürgermeister Martin Horn, Bürgermeister Stefan Breiter und der Leitende Branddirektor Ralf-Jörg Hohloch gestern zur Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr ins Bürgerhaus am Seepark. Umrahmt wurde der Abend vom Musikzug der Feuerwehr.

Stadtbrandmeister Reiner Ullmann, der „Chef“ der Freiwilligen Feuerwehr, dankte auf der Wehrversammlung nicht nur den aktiven Feuerwehrleuten, sondern auch den vielen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter immer wieder in den Feuerwehr-Einsatz ziehen lassen. In seinen Dank schloss er auch die Familien und Partner der Freiwilligen ein, ohne die diese enorme ehrenamtliche Leistung nicht denkbar wäre.

Veröffentlicht am 31. Januar 2019

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