Waldsee erfolgreich entschlammt

Für die bald wandernden Amphibien wurden Zugänge Richtung See gebaut

Der Waldsee ist wieder ohne Schlamm. Vor allem die besonders geschützten Teichmuscheln, die eingesammelt wurden und sich in Netzen im süd-westlichen Bereich des Sees befanden, sind wieder auf der gesamten Fläche des Waldseegrundes verteilt.

Nachdem der See Ende 2018 entschlammt wurde, lag der abgepumpte Schlamm in großen Behältern am Ufer. Die Abpumpschläuche sind noch vor Ort, bis sie vollständig getrocknet sind. Dies kann noch bis in den Frühling hinein dauern, bis sie dann abtransportiert werden.

Für die Amphibien, die bei günstiger Witterung bereits Anfang Februar vom Sternwald in den Waldsee zum Laichen wandern, haben die Mitarbeiter des Garten- und Tiefbauamts (GuT) in Abstimmung mit dem Umweltschutzamt zwischen den Schläuchen bereits Korridore eingerichtet und unter den Schläuchen durchwanderbare Röhren verlegt.

Die immer noch bestehende leichte Gewässertrübung rührt daher, dass Schwebstoffe beim Absaugen des Schlammes aufgewirbelt wurden und das zurückgeführte Wasser aus den Entwässerungsschläuchen ebenfalls noch geringfügig Schwebstoffe enthält. Diese Trübung wird jedoch innerhalb weniger Wochen vollständig verschwunden sein.

Mit der Entschlammung des Waldsees ist nun eine gute Grundlage gelegt, damit sich das Gewässer erholen kann und sich ein Fischsterben wie im vergangen Sommer nicht wiederholt. Auch werden voraussichtlich ab spätestens Herbst wieder Fische im Waldsee schwimmen, die der Angelsportverein Freiburg in den Waldsee einsetzt. Zudem soll das Seewasser künftig belüftet werden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das GuT prüfen derzeit verschiedene technische Lösungen.

Grundsätzlich stellt sich das GuT jedoch darauf ein, dass in Zeiten von zunehmend trockenheißen Sommern es immer wieder zu schlagartigen gewässerökologischen Notsituationen an Freiburgs Gewässern kommen kann.

Einen positiven Aspekt hatte der gekippte Waldsee im August letzten Jahres. Nahezu die gesamten Muschelbestände, vor allem die Große Teichmuschel, konnten gerettet werden.

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Veröffentlicht am 29. Januar 2019

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