Fieberhafte Suche nach Gründen für die Feuchtigkeit im Bodenaufbau bisher erfolglos: Gerolf-Staschull-Sporthalle bleibt weiterhin gesperrt

Der Projektleiter, die beauftragten Gutachter und zahlreiche Handwerkerfirmen sind seit neun Tagen ununterbrochen und systematisch auf Fehlersuche – bisher leider erfolglos. Warum in großem Maße Feuchtigkeit in den Bodenaufbau der Gerolf-Staschull-Sporthalle dringt, bleibt vorerst unklar. Daher muss die Halle des Berufsschulzentrums in der Bissierstraße weiterhin gesperrt bleiben.

In der Gerolf-Staschull-Sporthalle wurde bereits seit Betriebsbeginn Feuchtigkeit festgestellt, die sich durch abblätternde Farbe im Sockelbereich der Innenwände zeigte. Daher hatte das städtische Gebäudemanagement (GMF) die Halle am 11. Dezember gesperrt und mit der systematischen Suche nach Gründen für die Feuchtigkeit begonnen. Seither wurden zur Begutachtung der Anschlüsse der Bodeneinläufe, der Verbindungen der Abwasserleitungen, des Sockelanschlusses der Fassade, der Anschlüsse der Dacheinläufe und der Verbindungen der Regenwasserleitungen systematisch Aufschlussöffnungen hergestellt. Dabei traten bisher keine offensichtlich verantwortlichen Ursachen zutage.

Kamera-Befahrungen aller Abflussleitungen und Leckage-Ortungen von Spülkästen und Leitungen blieben bisher ohne Ergebnis. Auch das wiederholte Abpressen der Frischwasserleitungen zur Ermittlung von Leckagen im Trinkwassernetz erbrachte keinen Befund. Derzeit laufen die Duschen in den hinteren Umkleideräumen pro Stunde für eine Viertelstunde um eventuelle Undichtigkeiten des Bodenaufbaus zu ermitteln.

Das GMF geht nach dem Ausschlussverfahren vor und untersucht viele Bereiche gleichzeitig. Fest steht bisher, dass Wasser in den Bodenaufbau eingedrungen ist und sich bereits Schimmel gebildet hat. Das führt zu Schäden in großem Ausmaß, die bislang ebenso wenig näher zu beziffern sind wie die Dauer ihrer Beseitigung.

Sobald das GMF die Dauer der Sperrung absehen kann, werden die Schulen, die Vereine und die Öffentlichkeit umfassender informiert. In der Zwischenzeit werden gemeinsam mit den Vereinen Lösungen entwickelt, um den Vereinssport in anderen Sporthallen weiter führen zu können. Der Schulsport wird auf umliegende Schulsporthallen verteilt. Die nötigen Abstimmungen mit den Schulen und Vereinen laufen gut. Bei allem Ärger der Betroffenen trifft das GMF hier auf sehr viel Kooperationsbereitschaft.

Andrea Katzer-Hug, die Leiterin des GMF, betont: „Auch wenn wir noch keine Ergebnisse erzielt haben, ist es beeindruckend, wie weit die Untersuchungen schon fortgeschritten sind. Dies ist nur möglich, weil alle Beteiligten seit Tagen ihr Möglichstes geben, und darüber hinaus. Es ist so kurz vor Weihnachten nicht selbstverständlich, dass Firmen auf Zuruf innerhalb von Stunden parat stehen, um Arbeiten auszuführen. Auch die Hausmeister tun ihr Bestes, um die Fehlersuche zu unterstützen.“

Bürgermeister Martin Haag dankt im Namen der Stadt allen Beteiligten für ihren großen Einsatz und den Nutzerinnen und Nutzer der Halle für ihre Kooperation.

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Veröffentlicht am 20. Dezember 2018

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