Große Ausgrabungen möglich - Kleine Archäologinnenund Archäologen gesucht!

Neu gebauter Kinderspielplatz im Neubaugebiet Kurzacker in Munzingen kann eingeweiht werden

Das Jahr neigt sich langsam seinem Ende zu, aber im Neubaugebiet Kurzacker in Munzingen hat sich in den vergangenen Wochen noch einiges getan. Im Februar hatten sich mehrere Interessierte getroffen und zwischen Baustellen überlegt, wie die öffentlichen Flächen in ihrem neuen Baugebiet in Munzingen künftig aussehen könnten. Der inzwischen bewährte Wunschbriefkasten des Garten-und Tiefbauamts (Gut) wurde dann vor Ort fleißig gefüttert. Im April wurde dann das daraus entwickelte Konzept diskutiert und einstimmig bestätigt.

Wie so oft war die Liste der Wünsche für den Spielplatz lang. Schaukeln in verschiedenen Varianten, Wasserspiel, Wippen, ein Spielhäuschen und Sand für die Kleinsten standen ebenso auf den Wunschzetteln der Kinder wie eine Kletteranlage mit Rutsche, an der sich auch die Größeren Kinder ausprobieren können.

Mit intensiver Beteiligung der Ortsverwaltung, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie der späteren kleinen Nutzerinnen und Nutzer entstand ein Konzept, das hoffentlich keine Wünsche mehr offen lässt.

Nachdem jetzt fast alle neuen Häuser bezogen sind, konnte das GuT nun die noch ausstehenden Arbeiten für den neuen Kinderspielplatz am Tuniberg abschließen. Die beiden öffentlichen Grünflächen werden in Kürze ebenfalls fertiggestellt sein.

„Viele der Wünsche konnten wir erfüllen, besonders der von vielen geäußerte Wunsch nach verschiedenen Kletter- und Balanciervarianten“, freut sich Baubürgermeister Martin Haag bei der Einweihung des sanierten Kinderspielplatzes. Er bedankte sich bei allen großen und kleinen Mithelferinnen und Mithelfern, die sich sehr engagiert für ihren Spielplatz eingesetzt haben.

Das neue Baugebiet Kurzacker am Ortsrand von Munzingen entstand in der Nähe einer archäologisch voruntersuchten Magdalénien-Fundstelle. Sie ist übrigens der älteste Magdalénien-Fundplatz in ganz Süddeutschland. Bei solchen Vorgaben lag das Gestaltungsthema des Spielplatzes natürlich nahe: Archäologie.

Wie bei archäologischen Grabungen definieren Felder mit Rahmen aus Natursteinquadern innerhalb des langen, aber schmalen Spielplatzgrundstücks die einzelnen Spielzonen. Regelmäßige Raster aus Robinienpfosten bieten Halt für ein Sonnensegel oder viele Kletter- und Balanciermöglichkeiten. Auch Wasserspiele und eine Rutsche konnten auf der etwa 800 Quadratmeter großen Spielfläche realisiert werden. Zudem werden 15 neu gepflanzte neue Bäume für im Sommer benötigten Schatten sorgen.

Auch bei den beiden Grünflächen legten die Fachleute des GuT Wert darauf, dass die insgesamt rund 540 Quadratmeter großen Flächen nicht nur als Grünflächen, sondern als besondere Plätze mit Aufenthaltsqualität künftig genutzt werden. Verschiedene Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein, in der größeren Fläche am Eingang des neuen Baugebietes setzen leicht erhöhte Staudenbeete und attraktive Blütenbäume besondere, optische Akzente.

Die Zahl der im Umfeld wohnenden Kinder ist in diesem Fall dem GuT noch nicht bekannt. Der Spielplatz kostete rund 145.000 Euro, die beiden Grünflächen weitere 50.000 Euro.

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Veröffentlicht am 19. Dezember 2018

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