Für die Sicherheit der Menschen in Stadt und Landkreis: Integrierte Leitstelle erhält neue Software

Seit über 40 Jahren betreiben der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Stadt Freiburg eine gemeinsame Feuerwehr-Leitstelle. Im Juli 2011 wurde diese Partnerschaft erweitert: Mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes wurde an der Feuerwache in der Eschholzstraße die Integrierte Leitstelle (ILS) für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz in Betrieb genommen.

Nun steht in der Leitstelle die Software für das Einsatzleit- und das Kommunikationssystem zur Erneuerung an. Der Anbieter der bisherigen Software hat sich aus dieser Sparte zurückgezogen. Also musste eine neue Software ausgeschrieben, installiert und mit Daten gefüllt werden. Das neue System geht im Juli 2021 in den Wirkbetrieb.

Damit es seine Aufgabe erfüllt und den Bewohnerinnen und Bewohnern von Stadt- und Landkreis die größtmögliche Sicherheit bietet, wurde ein Programm gesucht, das alle Bedürfnisse der Gefahrenabwehr in der Region berücksichtigt. In einem aufwändigen Verfahren hat eine interne Projektgruppe nun das passende Fachplanungsbüro ermittelt: Es ist das Ingenieurbüro IDH Consult Drägert & Harmeling aus Hagen.

Die Verantwortlichen bei den Trägern der Integrierten Leitstelle, DRK-Kreisvorstand Jochen Hilpert, Erster Landesbeamter Martin Barth und Freiburgs Bürgermeister Stefan Breiter, freuen sich über diesen wichtigen Schritt für die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr. Das Projekt wird bis 2021 laufen und vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Zahlen, Daten, Fakten zur ILS

Die Integrierte Leitstelle Freiburg – Breisgau-Hochschwarzwald ist für ein 1531 Quadratkilometer großes Gebiet verantwortlich, in dem derzeit 493.000 Menschen leben. Jährlich landen in der Leitstelle rund 109.000 Notrufe über die "112", 121.000 Krankentransporte über die "19222" und rund 41.000 Anrufe für den kassenärztlichen Notdienst "116117".

Pro Jahr werden rund 7.000 Einsätze für Feuerwehren und Rettungsdienste, rund 44.000 reine Rettungsdiensteinsätze und rund 49.000 Krankentransporte über die Leitstelle disponiert.

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Veröffentlicht am 19. Dezember 2018

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