Bewertungskommission für das Rahmenkonzept Mooswald wählt Sieger-Entwurf aus

Für den Stadtteil Mooswald erarbeitet das Stadtplanungsamt seit Juli vergangenen Jahres ein Rahmenkonzept für die weitere Entwicklung. Auf 135 Hektar wohnen hier rund 6.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Außerdem kommen täglich über 2.000 Schülerinnen und Schüler in die angesiedelten Schulen. Die Bürgerumfrage 2014 hatte gezeigt, dass unter den Bewohnerinnen und Bewohnern eine hohe Zufriedenheit mit der Lebensqualität im Stadtteil herrscht. Der Perspektivplan Freiburg 2030 sieht große Potentiale für die Freiraum- und Siedlungsentwicklung. Für die Bauverwaltung ist es das größte Gebiet, für das sie je ein städtebauliches Rahmenkonzept erarbeitet hat. Bestandteil des Rahmenkonzepts ist ein intensives Beteiligungsverfahren für die Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ des Landesministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt.

Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung waren vier renommierte Planungsbüros beauftragt worden, anhand einer vom Gemeinderat beschlossenen Auslobung sowie der Anregungen des Beteiligungsverfahrens, Konzepte und Entwürfe für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils zu erarbeiten. Eine Bewertungskommission mit Vertretungen aus dem Gemeinderat, dem Stadtteil und der Stadtverwaltung hat heute eines der vier Konzepte ausgewählt, das als Leit-Entwurf weiter verfolgt werden soll. Ziel der Mehrfachbeauftragung war es, ein Leitbild für die strukturelle Weiterentwicklung des Stadtteils in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren zu entwickeln.

Beteiligte Büros waren:

ASTOC Architects & Planners (Gewinner Rahmenkonzept Schildacker)
Metris Architekten & Stadtplaner (Gewinnen Rahmenkonzept Quartier Auf der Haid)
Wick + Partner (Gewinner Entwicklungsstudie Eisstadion Gelände)
Sacker Architekten mit Henne Korn Landschaftsarchitekten und Metron Raumplanung (Freiburger Beitrag)

Diese vier Planungsbüros hatten anhand einer vom Gemeinderat beschlossenen Auslobung sowie der Anregungen des Beteiligungsverfahrens Konzepte und Entwürfe für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils erarbeitet.

Die Bewertungskommission setzt sich aus unabhängigen Fachexpertinnen und –experten, Baubürgermeister Martin Haag sowie Vertretungen aus Gemeinderat, Stadtteil und Mitgliedern der Stadtverwaltung zusammen. Heute nun hat diese Kommission das Rahmenkonzept von Wick + Partner als Grundgerüst für die zukünftige Entwicklung ausgewählt.

Bürgermeister Haag erklärte nach Abschluss der Auswahl: „Die Herausforderung für das Rahmenkonzept ist es, die vielen vorgesehenen Planungsprojekte im Stadtteil Mooswald zu einem zukunftsorientierten Gesamtkonzept zusammen zu fügen. Der Stadtteil Mooswald ist im Wandel. Es geht darum, einen Rahmen für den Bau von bezahlbaren Wohnungen, die Entwicklung des Freiraums und der Infrastruktur mit Verkehr, Einzelhandel, Schulen, Kitas oder Pflege im Stadtteil zu schaffen.“

Der Leiter des Stadtplanungsamts, Roland Jerusalem, erklärte, dass eine Umstrukturierung in einem bestehenden Stadtteil immer zu intensiven Verhandlungen mit den betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern führe. „Die letzte Bürgerumfrage hat gezeigt, dass die Einwohnerinnen und Einwohner im Mooswald sehr zufrieden sind. Der Rahmenplan Mooswald berücksichtigt dies als Ausgangspunkt und Bezugspunkt aller zukünftigen Entwicklungen. Dies gewährleistet der ausgewählte Entwurf aus unserer Sicht am besten“, so Jerusalem.

Der ausgewählte Entwurf wird auf einem zweiten Dialogmarkt am 4. Dezember im Bürgerhaus Seepark mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert sowie Anregungen für die Weiterentwicklung in Abstimmung mit den betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern gesammelt. Die drei weiteren Konzepte werden dazu als Ideenpool für die Bürgerinnen und Bürger präsentiert.

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Veröffentlicht am 30. November 2018

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