Sonntag, 11. November

B31-Tunnel wegen Großübung nachts gesperrt

Der Tunnel B31 Ost bleibt am frühen Sonntagmorgen in beide Richtungen gesperrt. Foto: A.J Schmidt

Am Sonntag, 11. November, findet von 1 Uhr nachts bis voraussichtlich 6 Uhr morgens eine ungewöhnliche Aktion statt. Eine Großübung im Tunnel B31 Ost. Beide Tunnelröhren müssen dazu voll gesperrt werden.

Neben den vier jährlichen turnusmäßigen Wartungen und der Überprüfung der sicherheitstechnischen Anlagen in dem Tunnel müssen Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und das Garten- und Tiefbauamt (GuT) den Ernstfall proben. Mindestens alle vier Jahre, so die Richtlinie für den Ausbau und Betrieb von Straßentunneln (RABT), soll so ein Szenario unter möglichst realistischen Bedingungen geübt werden.
 

Was wird geübt?
Ein Reisebus fährt auf einen brennenden Pkw in der Nordröhre des Kappler Tunnels auf. Durch die starke Rauchentwicklung verraucht die Tunnelröhre in Richtung Freiburg sehr schnell, die im Rückstau befindlichen Personen werden vom Rauch überholt und flüchten durch die Notausgänge. Einige Personen können die Tunnelröhre nicht rechtzeitig verlassen und brechen im Rauch zusammen. Einige Personen sind in ihrem Fahrzeug eingeschlossen, mehrere Personen können den Tunnel über die Notausgänge verlassen, haben aber bereits Rauchgase inhaliert. Rund 100 Meter hinter dem Brand bleibt die Tunnelröhre durch die Brandsteuerung der Lüftungsanlage rauchfrei. Es befinden sich 60 Verletzte und betroffene Personen im Tunnel.
In dieser Krisensituation müssen Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und GuT schnell und effizient miteinander kooperieren, die unterschiedlichen Hilfsaktionen untereinander abstimmen, damit die betroffenen verletzten Menschen schnellstmöglich gerettet werden und gleichzeitig die Situation vor Ort unter Kontrolle zu bekommen.

Veröffentlicht am 07. November 2018
Kommentare (0)
Kommentar

Service


Termine


Nachrichten abonnieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden über aktuelle Nachrichten aus Planen und Bauen, abonnieren Sie hier den RSS-Feed

Weitere Infos zur Funktionsweise von RSS-Feeds finden Sie unter www.freiburg.de/socialmedia