Nachhaltigkeitspreis

Rathaus im Finale

Das Rathaus im Stühlinger ist unter den letzten drei  Architekturprojekten, die für das Finale beim Deutschen  Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Nachhaltiges Bauen“  nominiert sind.

Die gute Verkehrsanbindung ist eines der Kriterien, die in der Planung eine Rolle gespielt haben. Auch der geringe Flächenverbrauch im Vergleich zum vorherigen Gebäude stellt ein Qualitätskriterium dar. Foto: Yohan Zerdoun

Dies teilte die Geschäftsstelle Deutscher Nachhaltigkeitspreis heute  mit. Die Jury begründete dies folgendermaßen: „Das Rathaus im  Stühlinger ist ein hervorragendes Beispiel für den Vorbildcharakter,  den öffentliche Gebäude für die Umsetzung ökologischer und architektonischer Standards haben. Das erste öffentliche Netto-Plusenergiegebäude der Welt erzeugt im Laufe des Jahres mehr Energie als es verbraucht. Die überschüssige Energie wird dabei ins Stadtnetz eingespeist. Den herausragenden Selbstanspruch des Projekts würdigt die Jury mit einer Nominierung als Finalist für den DGNB „Nachhaltiges Bauen““.

Die Preisverleihung findet am 7. Dezember in Düsseldorf statt. Erst bei der Veranstaltung selbst wird der Sieger verkündet. Die zwei anderen nominierten Projekte sind das Futurium in Berlin und die Hamburg Heights – Height 1 Hamburg.

Die Auszeichnung der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis wird zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen vergeben.

Infos zum Nachhaltigkeitspreis unter:
 
www.preis-nachhaltiges-bauen.de
www.dgnb.de
www.nachhaltigkeitspreis.de

Bildergalerie:

Die gute Verkehrsanbindung ist eines der Kriterien, die in der Planung eine Rolle gespielt haben. Auch der geringe Flächenverbrauch im Vergleich zum vorherigen Gebäude stellt ein Qualitätskriterium dar. Foto: Yohan Zerdoun

Die Solarpanels an den Aussenwänden des Rundlings sind auf den ersten Blick sichtbar. Zusätzlich dazu ist auf dem Dach noch eine großflächige Solaranlage installiert. Foto: Yohan Zerdoun

Der Innenhof mit den markanten Kuppeln, die das Bürgerservicezentrum im Erdgeschoss überdachen. Die Lärchenholzlamellen stammen aus lokalem Waldbestand.  Foto: Yohan Zerdoun

Das Herzstück des Energiekonzepts: Wärmetauschpumpen sorgen für die Temperaturregelung über oberflächennahes Grundwasser. Damit können Heiz- bzw. Kühlkosten gespart werden.

Damit die Mitarbeitenden bedenkenlos mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen können, gibt es Umkleideräume und Duschen.

Auch an mögliche Veränderungen haben die Planerinnen und Planer gedacht: Die Büros bzw. Besprechungsräume sind so konzipiert, dass sie ohne viel Aufwand im Zuschnitt verändert werden können.

Veröffentlicht am 23. Oktober 2018
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