Umweltgespräch zu nachhaltigem Konsum

Dritte Vortragsveranstaltung im Jazzhaus

Zum dritten Mal laden die Universität und das städtische Umweltdezernat zum Umweltgespräch ins Freiburger Jazzhaus ein. Am Mittwoch, dem 14. November wird es um nachhaltigen Konsum und eine Welt ohne Wachstum gehen.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Gerda Stuchlik wird zunächst Stefan Pauliuk, Professor in der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen, über „Ressourcen-Fußabrücke“ und nachhaltigen Konsum referieren. Er zeigt, dass die Umweltauswirkungen unseres Konsums zum großen Teil im globalen Rahmen und nicht nur innerhalb der Grenzen Deutschlands stattfinden. Dabei überschreiten wir deutlich die globalen Grenzen der Nachhaltigkeit – allein beim Klimaschutz um rund das Zehnfache. Weil technische Lösungen nicht in Sicht seien, so Pauliuk, bleibe nur eine Änderung der Konsumgewohnheiten als Lösungsweg.

Der zweite Vortrag von Professor Felix Ekardt von der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik Leipzig/Berlin eröffnet eine Perspektive auf eine Welt ohne Wachstum. Weil konsequente Nachhaltigkeit viel weiter gehe als nur „smartes Konsumieren“ sondern an den Grundlagen der Wachstumsökonomie rüttelt, müssen die Folgeprobleme für Arbeitsmarkt, Rentenversicherung oder Staatsverschuldung in den Blick genommen werden. Auch auf die Frage, warum ein Technik- und Verhaltenswandel in Politik und Gesellschaft so schwierig ist, will Ekardt eine Antwort geben.

Alle interessierten Freiburgerinnen und Freiburger sind zu dem dritten Freiburger Umweltgespräch herzlich eingeladen. Nach dem sehr erfolgreichen Start der Veranstaltungsreihe im vergangenen Februar ist eine Fortsetzung im nächsten Jahr geplant.

Freiburger Umweltgespräch
Mi, 14.11., 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Jazzhaus, Schnewlinstr. 1
Dauer ca. 2 Stunden mit anschließendem lockeren Austausch.
Eintritt frei.

Veröffentlicht am 23. Oktober 2018
Kommentare (0)
Kommentar

Nachrichten abonnieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden über aktuelle Nachrichten aus Umwelt und Natur, abonnieren Sie hier den RSS-Feed

Weitere Infos zur Funktionsweise von RSS-Feeds finden Sie unter www.freiburg.de/socialmedia