1000. Europa-Dialog in Freiburg

Vielen Dank an Jean-Claude Juncker und Winfried Kretschmann für den Besuch in Freiburg anlässlich des 1.000 Europa-Dialoges.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fand gestern Abend klare Worte für ein starkes Europa und rief Politiker*innen und Bürger*innen zu mehr europäischer Solidarität auf. Zwar könne er Kritik an der EU nachvollziehen, aber wenn den Menschen grenzüberschreitende Solidarität gleichgültig wird, dann werde es gefährlich.

Jean-Claude Juncker bat mich, den Freiburger*innen seinen herzlichen Gruß auszurichten. Er mag Freiburg sehr und kommt auch gerne privat in die Region, vor allem wegen der Herzlichkeit und Authentizität der Menschen.

Ich habe bei Herrn Juncker und Herrn Kretschmann aktiv für den European Campus (EUCOR) geworben. Eine Kooperation der 5 Universitäten am Oberrhein, damit im Bereich der grenzüberschreitenden Forschung und Zusammenarbeit eine Begegnung und ein Austauch ohne bürokratische Hürden zwischen Studierenden aus Strasbourg, Mulhouse, Basel, Karlsruhe und Freiburg stattfinden kann.

Je besser wir es vor Ort schaffen, die Jugend Europas zusammenzubringen, desto weniger Sorgen müssen wir uns über die Zukunft der EU machen. Dafür brauchen wir mehr Mobilität und einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr.

Auch deshalb wurde nochmals dafür geworben, die frühere Bahnlinie zwischen Freiburg und Colmar wieder zum Leben zu erwecken.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass der 1.000 Europa-Dialog hier bei uns im Dreiländereck stattgefunden hat.

Trotz aller Herausforderungen gilt es nun, gemeinsam zusammzustehen und Probleme anzupacken. Wir sollten all denen misstrauen, die zu einfache Lösungen anbieten. Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt, das dieser Kontinent je erlebt hat. Dies sollten wir nicht leichtfertig vergessen oder gar verspielen!
Fotos: Karlheinz Raach

Veröffentlicht am 02. Oktober 2018

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