2019

Vorschau auf das Ausstellungsjahr 2019

Städtische Museen Freiburg

13. April – 8. September 2019
Freundschaftsspiel. Sammlung Grässlin : Museum für Neue Kunst

Museum für Neue Kunst

Die Familie Grässlin, beheimatet in St Georgen im Schwarzwald, sammelt seit zwei Generationen leidenschaftlich zeitgenössische Kunst, darunter Arbeiten bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie Isa Genzken, Mark Dion oder Tobias Rehberger. In der Reihe „Freundschaftsspiel“ treten sie in Dialog mit  Werken des Museums für Neue Kunst von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart.
 

4. Mai – 1. September 2019
Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat

Haus der Graphischen Sammlung

In zarten und doch strahlend klaren Farben hat Johann Martin Morat Eindrücke seiner badische Heimat eingefangen: Er war vom Schwarzwald über den Hochrhein, vom Breisgau bis ins Markgräflerland, vom Bodensee bis in die Schweizer Grenzregion unterwegs. Seine detailreichen Gouachen und aquarellierten Bleistiftzeichnungen geben auch Aufschluss über die Siedlungs- und Kulturgeschichte der Region.


28. September 2019 15. März 2020
Hermann Scherer


Museum für Neue Kunst

Hermann Scherer war einer der bedeutendsten Expressionisten in der Schweiz. Seine Gemälde, Graphiken und Holzskulpturen thematisieren große Gefühle: Liebe und Leidenschaft, Angst, Einsamkeit und Verzweiflung, Überraschung und Glück. Inspiriert durch Edvard Munch und seine Zusammenarbeit mit dem Künstlerkollegen Ernst Ludwig Kirchner entwickelte er eine neue, kraftvolle Formensprache. In satten, bunten Farben bringen seine Bilder innere Spannungen und Sehnsüchte zum Ausdruck.


24. Oktober 2019 – 29. November 2020
Der römische Legionär – weit mehr als ein Krieger

Archäologisches Museum Colombischlössle

200 Jahre lang prägten römische Legionäre das Leben am Oberrhein. Ihre Hauptaufgabe war es, die Grenzen des Imperiums zu sichern. Doch wie lebten die Soldaten abseits des Krieges? Welche gesellschaftlichen Aufgaben nahmen sie wahr und welche Neuerungen brachten sie in die Region? Diese Fragen beantwortet die Ausstellung im Archäologischen Museum Colombischlössle anhand von Funden aus dem Militärlager von Dangstetten und weiteren hochwertigen Originalen aus dem Oberrheingraben.
 

26. Oktober 2019 – 16. Februar 2020
Max Beckmann. Werke aus der Sammlung Classen

Haus der Graphischen Sammlung

Max Beckmann (1884-1950) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bekannt für seine expressive, mythenstarke Malerei war er ebenfalls ein begnadeter Zeichner und Graphiker. Die produktivste druckgraphische Phase im Schaffen Beckmanns sind die Kriegs- und frühen 1920er Jahre, in der der Künstler in Frankfurt am Main lebte. Die Ausstellung zeigt rund 50 Blätter aus dieser Phase, die aus der privaten Sammlung des Ehepaars Christa und Dr. Wolfgang Classen stammen.
 

23. November 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 900 Jahre Leben in der Stadt

Augustinermuseum

Wie die Stadt Freiburg entstand und sich entwickelte, darüber geben nicht nur Urkunden und Akten Aufschluss, sondern auch die Erde. Archäologische Zeugnisse aus dem Untergrund schaffen einen unmittelbaren Zugang zu den Lebenswelten der Menschen früherer Zeiten. Anlässlich des 900-jährigen Stadtjubiläums zeigen die Städtischen Museen Freiburg gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege erstmals einen Überblick über die archäologische Forschung zur Freiburger Stadtgeschichte in den letzten 150 Jahren von ihren Anfängen bis zum 2. Weltkrieg.
 

14. Dezember 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 200 Jahre Forschen in der Stadt

Museum für Stadtgeschichte

Schon seit dem 18. Jahrhundert forschen Stadthistoriker und Archäologen an Freiburger Baustellen. Im Laufe der Zeit haben sie ihre Dokumentationsmethoden systematisiert und verfeinert. Ein herausragendes Beispiel für archäologische Forschung am Bau ist das Museum für Stadtgeschichte selbst. Anhand von Bodenzeugnissen und Baubefunden können Besucherinnen und Besucher die Entwicklung vom spätmittelalterlichen Wohnhaus über das barocke Künstlerdomizil bis zum Museum am Original nachvollziehen.

Hans Thoma, Landschaft auf der Baar, 1911, Leihgabe des Landes Baden-Württemberg, Foto:  Hans-Peter  Vieser

 
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