2019

Vorschau 2019

Städtischen Museen Freiburg

Die fünf Häuser der Städtischen Museen Freiburg laden auch im Jahr 2019 mit ihrem vielfältigen Ausstellungsprogramm alle Kunstfreunde, Naturforscher und Archäologiefans – ob groß oder klein, ortsansässig oder zugereist – zum Museumsbesuch ein.

9. März – 28. April 2019
Vom Ei zum Küken
Museum Natur und Mensch

Die frisch geschlüpften Küken erobern auch in diesem Jahr die Herzen der Besucherinnen und Besucher im Museum Natur und Mensch. Groß und Klein sind eingeladen, die flauschigen Hühnerkinder beim Picken und Probeflattern zu bewundern und das wuselige Treiben im Kükenhaus zu beobachten. Daneben beantwortet die Familien-Ausstellung viele spannende Fragen rund ums Ei.
 

13. April – 8. September 2019
Freundschaftsspiel. Sammlung Grässlin : Museum für Neue Kunst
Museum für Neue Kunst

Die Familie Grässlin, beheimatet in St Georgen im Schwarzwald, sammelt seit zwei Generationen leidenschaftlich zeitgenössische Kunst, darunter Arbeiten von bedeutenden Künstlerinnen und Künstlern wie Isa Genzken, Mark Dion oder Tobias Rehberger. Für eine Neuauflage der Reihe „Freundschaftsspiel“ holt das Museum für Neue Kunst Werke aus der Sammlung Grässlin nach Freiburg - dort treten sie in Dialog mit Gemälden und Skulpturen der Klassischen Moderne aus dem Museumsbestand.
 

19. April 2019 – 6. Oktober 2019
Schwarzwald-Geschichten. Black Forest Stories
Augustinermuseum

Wie lebten die Menschen im Schwarzwald vor hundert Jahren? War das Klima im 19. Jahrhundert anders als heute? Das Augustinermuseum lässt Bilder sprechen: Anhand von Gemälden des 19. und 20. Jahrhunderts erzählt die Ausstellung nicht nur von der Schönheit des Schwarzwalds, sondern auch von den Traditionen der Menschen und der unberechenbaren Natur. Zu sehen sind unter anderem Werke von Emil Lugo, Hans Thoma und Franz Xaver Winterhalter, Wilhelm Hasemann und Curt Liebich.
 

4. Mai – 1. September 2019
Blauer Himmel über Baden. Ortsansichten des 19. Jahrhunderts von Johann Martin Morat
Haus der Graphischen Sammlung

In zarten, strahlend klaren Farben hat der in Stühlingen geborene Johann Martin Morat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts seine badische Heimat eingefangen: Vom Schwarzwald über den Hochrhein, vom Breisgau bis ins Markgräflerland, vom Bodensee bis in die Schweizer Grenzregion war er unterwegs. Seine Gouachen und aquarellierten Bleistiftzeichnungen stecken voller Details. Damit geben sie auch Aufschluss über die Siedlungs- und Kulturgeschichte der Region.
 

8. Juni 2019 – 2. Februar 2020
Südsee – Traum und Wirklichkeit
Museum Natur und Mensch

Sonne, palmengesäumte Strände und azurblaues Meer: Reiseberichte berühmter Entdecker und Gemälde von Künstlern wie Paul Gauguin vermitteln uns bis heute die Vorstellung von der Südsee als Paradies auf Erden. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Menschen erleben die Nachwirkungen des Kolonialismus ebenso wie die Folgen des globalen Klimawandels. Das Museum Natur und Mensch vermittelt anhand von Objekten aus der ethnologischen und naturkundlichen Sammlung ein komplexes Bild der Region, ihrer Bewohner und deren Geschichte.
 

13. Oktober 2019 – 29. November 2020
Der römische Legionär – weit mehr als ein Krieger
Archäologisches Museum Colombischlössle

200 Jahre lang prägten römische Legionäre das Leben am Oberrhein. Ihre Hauptaufgabe war es, die Grenzen des Imperiums zu sichern. Doch wie lebten die Soldaten abseits des Krieges? Welche gesellschaftlichen Aufgaben nahmen sie wahr und welche Neuerungen brachten sie in die Region? Diese Fragen beantwortet die Ausstellung im Archäologischen Museum Colombischlössle anhand von Funden aus dem Militärlager von Dangstetten und weiteren hochwertigen Originalen aus dem Oberrheingraben.
 

26. Oktober 2019 – 16. Februar 2020
Max Beckmann. Werke aus der Sammlung Classen
Haus der Graphischen Sammlung

Max Beckmann (1884-1950) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bekannt für seine expressive, mythenstarke Malerei war er ebenfalls ein begnadeter Zeichner und Graphiker. Die produktivste druckgraphische Phase im Schaffen Beckmanns sind die Kriegs- und frühen 1920er Jahre, in der der Künstler in Frankfurt am Main lebte. Die Ausstellung zeigt rund 50 Blätter aus dieser Phase, die aus der privaten Sammlung des Ehepaars Christa und Dr. Wolfgang Classen stammen.
 

23. November 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 900 Jahre Leben in der Stadt
Augustinermuseum

Wie die Stadt Freiburg entstand und sich entwickelte, darüber geben nicht nur Urkunden und Akten Aufschluss, sondern auch die Erde. Archäologische Zeugnisse aus dem Untergrund schaffen einen unmittelbaren Zugang zu den Lebenswelten der Menschen früherer Zeiten. Anlässlich des 900-jährigen Stadtjubiläums zeigen die Städtischen Museen Freiburg gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege erstmals einen Überblick über die archäologische Forschung zur Freiburger Stadtgeschichte in den letzten 150 Jahren von ihren Anfängen bis zum 2. Weltkrieg.
 

14. Dezember 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 200 Jahre Forschen in der Stadt
Museum für Stadtgeschichte

Schon seit dem 18. Jahrhundert forschen Stadthistoriker und Archäologen an Freiburger Baustellen. Im Laufe der Zeit haben sie ihre Dokumentationsmethoden systematisiert und verfeinert. Ein herausragendes Beispiel für archäologische Forschung am Bau ist das Museum für Stadtgeschichte selbst. Anhand von Bodenzeugnissen und Baubefunden können Besucherinnen und Besucher die Entwicklung vom spätmittelalterlichen Wohnhaus über das barocke Künstlerdomizil bis zum Museum am Original nachvollziehen.

Hans Thoma, Landschaft auf der Baar, 1911, Leihgabe des Landes Baden-Württemberg, Foto:  Hans-Peter  Vieser

 
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