2019

Vorschau auf das Ausstellungsjahr 2019

Städtische Museen Freiburg

24. Oktober 2019 – 29. November 2020
Der römische Legionär – weit mehr als ein Krieger
Archäologisches Museum Colombischlössle

200 Jahre lang prägten römische Legionäre das Leben am Oberrhein. Ihre Hauptaufgabe war es, die Grenzen des Imperiums zu sichern. Doch wie lebten die Soldaten abseits des Krieges? Welche gesellschaftlichen Aufgaben nahmen sie wahr und welche Neuerungen brachten sie in die Region? Diese Fragen beantwortet die Ausstellung im Archäologischen Museum Colombischlössle anhand von Funden aus dem Militärlager von Dangstetten und weiteren hochwertigen Originalen aus dem Oberrheingraben.
 

26. Oktober 2019 – 16. Februar 2020
Max Beckmann. Die Sammlung Classen
Haus der Graphischen Sammlung

Max Beckmann (1884-1950) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bekannt für seine expressive, mythenstarke Malerei war er ebenfalls ein begnadeter Zeichner und Graphiker. Die produktivste druckgraphische Phase im Schaffen Beckmanns sind die Kriegs- und frühen 1920er Jahre, in der der Künstler in Frankfurt am Main lebte. Die Ausstellung zeigt rund 50 Blätter aus dieser Phase, die aus der privaten Sammlung des Ehepaars Christa und Dr. Wolfgang Classen stammen.
 

23. November 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 900 Jahre Leben in der Stadt
Augustinermuseum

Wie die Stadt Freiburg entstand und sich entwickelte, darüber geben nicht nur Urkunden und Akten Aufschluss, sondern auch die Erde. Archäologische Zeugnisse aus dem Untergrund schaffen einen unmittelbaren Zugang zu den Lebenswelten der Menschen früherer Zeiten. Anlässlich des 900-jährigen Stadtjubiläums zeigen die Städtischen Museen Freiburg gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege erstmals einen Überblick über die archäologische Forschung zur Freiburger Stadtgeschichte in den letzten 150 Jahren von ihren Anfängen bis zum 2. Weltkrieg.
 

14. Dezember 2019 – 4. Oktober 2020
freiburg.archäologie. 200 Jahre Forschen in der Stadt
Museum für Stadtgeschichte

Schon seit dem 18. Jahrhundert forschen Stadthistoriker und Archäologen an Freiburger Baustellen. Im Laufe der Zeit haben sie ihre Dokumentationsmethoden systematisiert und verfeinert. Ein herausragendes Beispiel für archäologische Forschung am Bau ist das Museum für Stadtgeschichte selbst. Anhand von Bodenzeugnissen und Baubefunden können Besucherinnen und Besucher die Entwicklung vom spätmittelalterlichen Wohnhaus über das barocke Künstlerdomizil bis zum Museum am Original nachvollziehen.

Hans Thoma, Landschaft auf der Baar, 1911, Leihgabe des Landes Baden-Württemberg, Foto:  Hans-Peter  Vieser

 
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