Bezahlbarer Wohnraum

Wir dürfen es nicht akzeptieren, dass es für immer mehr Menschen mit normalen Einkommen nahezu unmöglich wird, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Eine Wohnung zum fairen Preis darf keine Ausnahme oder gar ein Luxusgut werden. Hier geht es um soziale Verantwortung und Generationengerechtigkeit.

Auch wenn es keine einfachen und schnellen Lösungen gibt, werde ich als Oberbürgermeister dafür kämpfen, dass wir mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen.
Umso mehr freue ich mich darüber, dass in der außerordentlichen Hauptausschusssitzung am Donnerstag gleich zweifach für die Nutzung unseres Vorkaufsrechts gestimmt wurde. Damit sichern wir uns als Stadt zwei Grundstücke für zukünftige Entwicklungen. Dies gab es in den vergangenen Jahren so nicht und ist ein klares Zeichen für eine aktive Liegenschaftspolitik - danke an den Gemeinderat für das klare Votum.
Das kann aber nur ein erster Schritt sein. In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Entscheidungen folgen. So wünsche ich mir eine zentrale Koordinationsstelle für die Sicherung und Schaffung von bezahlbaren Wohnraum und eine Stärkung der Freiburger Stadtbau.
Ab heute sind diverse Gemeinderäte*innen, Mitarbeitende der Verwaltung und der Stadtbau sowie Baubügermeister Haag und ich drei Tage in München. Dort haben am Wochenende tausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum demonstriert. Vor Ort werden wir uns innovative Stadtprojekte für bezahlbaren Wohnraum, Aktivitäten von Genossenschaften sowie Ideen für Holzbauweise und gemeinschaftliches Wohnen anschauen. Die Komplexität der verschiedenen Perspektiven zeigt der verlinkte ZEIT ONLINE Artikel.
Wie gesagt, auch mit mir als Oberbürgermeister gibt es keine schnellen Lösungen und der Gemeinderat sowie die Stadtverwaltung können nicht zaubern. Aber wir dürfen die zunehmende Ungerechtigkeit nicht ignorieren und müssen gemeinsam noch mutiger handeln.

Veröffentlicht am 16. September 2018

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