Dietenbachpark

Skateanlage wird erweitert

Die Skateanlage im Dietenbachpark soll erweitert werden. Auf gut 1.400 Quadratmeter soll sich ein erweiterter moderner Parcours erstrecken, der durch unterschiedliche Bereiche eine sehr hohe Abwechslung verspricht und für viele unterschiedliche Nutzer- und Altersgruppen langfristige Freude und Herausforderung bieten soll.

Die Skateanlage im Dietenbachpark wird gut angenommen und soll jetzt erweitert werden. Foto: A.J. Schmidt

Aufgeteilt in die Bereiche Street- und Flowpark, Flat Area, Bowl sowie Miniramp sollen die Nutzerinnen und Nutzer aller Sportarten, von Skateboarding über BMX bis hin zu Scooter, berücksichtigt werden. Darüber hinaus soll die künftig deutlich erweiterte Anlage durch ihre Aufteilung und fein abgestimmte Fahrwege genug Platz für viele gleichzeitig fahrende Nutzer bieten.
 
Ein Highlight der Anlage wird der Backyard-Pool sein, der mit originalen Maßen den großen amerikanischen Schwimmingpools nachempfunden werden wird, in denen das moderne Skateboarding seinen Ursprung fand.
 
Zudem arbeitet der Planungsentwurf mit unterschiedlichen Betonfarben und -oberflächen, die nicht nur optisch für mehr Abwechslung sorgen, sondern auch unter der Rolle ein neues Fahrgefühl erzeugen. Die Ausstattung der Anlage wird keine Wünsche offen lassen und die vielen, umliegenden Stand- und Sitzflächen werden zum Verweilen und Zuschauen einladen. Durch die Abstimmung verschiedener Schwierigkeitsgrade wird die Anlage sowohl für Anfängerinnen und Anfänger, als auch für erfahrene Veteranen geeignet sein.

Die Initiative „Skatement“, der sich viele Freiburger Skaterinnen und Skater angeschlossen haben, hatte bereits 2009 mit einer Unterschriftenaktion von 2232 Skate-Interessierten einen Skatepark gefordert, da es kein ausreichendes Angebot in Freiburg gab. Mit dieser Liste  bekräftigten sie ihren Wunsch nach einem legalen und zentralen Skatepark in Freiburg.
Nachdem 2015 der erste Bauabschnitt eingeweiht wurde, kann jetzt aufgrund der großzügigen Spende von 100.000 Euro der Eugen-Martin-Stiftung, die damit wesentlich das Projekt angeschoben hat, mit dem zweiten Bauabschnitt begonnen werden.
 
Mit der Skateparkplanung ist ein Büro aus Hannover beauftragt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort feilen derzeit noch an der Ausführungsplanung und der damit verbundenen Kostenberechnung.
 
Die Ausschreibung soll im September kommen, ein Büro soll dann noch in diesem Jahr beauftragt werden, mit dem Ziel, die Anlage vor den Sommerferien im nächsten Jahr zu eröffnen. Es gibt in Deutschland drei bis maximal fünf Unternehmen, die eine solche Aufgabe zu der gewünschten Qualität ausführen können.

Veröffentlicht am 28. August 2018
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