5983 Personen zufällig ausgewählt

Bürgerumfrage 2018 gestartet

Wie sicher fühlen Sie sich bei Dunkelheit in Ihrem Wohngebiet bzw. in der Innenstadt? Mit welchem  Verkehrsmittel gelangen Sie meistens zu Arbeit, Schule, Freizeitaktivitäten? Für welche Themen und Anliegen sollte der städtische Haushalt mehr Geld ausgeben, für welche weniger? Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Wohnung?
Das sind vier von insgesamt 66 Fragen, mit denen die Stadtverwaltung an ihre Bürgerschaft (bzw. einen ausgewählten Teil davon) herantritt. Eine Verwaltung, die sich an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger orientiert, benötigt nämlich verlässliche und aktuelle Daten. Um diese Daten zu gewinnen, führt die Stadt Freiburg alle zwei Jahre eine große Bürgerumfrage durch.

Ein Auszug aus den Ergebnissen der letzten Bürgerumfrage aus dem Jahr 2016.

Nun steht die Bürgerumfrage 2018 vor der Tür. In den nächsten Tagen versendet das städtische Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung (ABI) den entsprechenden Fragebogen, der auch die eingangs erwähnten Fragen enthält, an 5.983 Bürgerinnen und Bürger, die zufällig aus dem Melderegister ausgewählt wurden.

In einem Begleitschreiben bittet Bürgermeister Stefan Breiter alle Angeschriebenen, den Fragebogen ausgefüllt zurückzusenden. Bei einer Stichprobenerhebung wie der Bürgerumfrage äußert nämlich jede angeschriebene Person ihre Meinung stellvertretend für viele Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Je mehr Personen sich an der Befragung beteiligen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.

Die Teilnahme ist freiwillig. Den Befragten entstehen keine Kosten, da dem Bogen ein portofreier Rückumschlag beiliegt. Wie gewohnt können die Befragten den Fragebogen aber auch online ausfüllen, auf www.freiburg.de/umfrage2018. Angaben zum Verfahren stehen auf dem Hinweisblatt, das den Fragebogen beigefügt ist.

In diesem Jahr enthält der Erhebungsbogen 52 Fragen zu neun Themenbereichen: Leben in Freiburg, Leben im Wohngebiet, Wohnraumversorgung, Digitalisierung, Stadtplanung und -entwicklung, Öffentlichkeitsarbeit, Öffentliche Sicherheit, Mobilität und städtische Finanzen. Abschließend stellt der Erhebungsbogen 14 demographische Fragen zur Person des/der Befragten und lässt Raum für Anregungen für den Gemeinderat und die Stadtverwaltung.

In diesem Jahr hat die Stadtverwaltung erstmals Fragen zur „Digitalisierung“ mit aufgenommen. Dazu folgt in den nächsten Monaten ein Strategieprozess, den das Land Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Im Rahmen des Landeswettbewerbes „Digitale Zukunftskommune@bw“ hatte Freiburg sich beworben und wurde als eine von 50 Kommunen für die Erstellung einer digitalen Agenda als förderungswürdig bewertet. Die Ergebnisse der Agenda fließen später in die Erarbeitung einer Strategie zur Digitalisierung ein.
Alle Angaben der Bürgerumfrage 2018 unterliegen den strengen Anforderungen des Datenschutzes. Das Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung (ABI) speichert sie ohne Namensangabe in einer abgeschotteten Statistikstelle und wertet sie nur statistisch aus.

Nach der Datenerfassung im Sommer beginnen die statistischen Analysen. Parallel zur Einbringung des Doppelhaushaltes 2018/19 im Gemeinderat legt das ABI diesen Dezember einen Bericht mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage 2018 zu den städtischen Finanzen vor. Der ausführliche Berichtsband folgt im kommenden Frühjahr.

Rückfragen zur Bürgerumfrage sind ab sofort unter befragung@stadt.freiburg.de und unter Tel. 0761/201-5559 (montags bis donnerstags 9 bis 12 und 13.30 bis 15 Uhr, freitags 9 bis 12 Uhr) möglich.

Ergebnisse der Bürgerumfrage 2016 gibt es zum Nachlesen im Statistik-Bereich von www.freiburg.de

Veröffentlicht am 10. Juli 2018
Kommentare (1)

Bürgerumfrage

Von Brigitte Woikowski
17.07.2018 23:34

Ich habe versucht die Umfrage online auszufüllen. Es hat mich einige Zeit gekostet um zum Schluß war alles umsonst, das Program meldete Fehler....

Kommentar

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