Stadtverwaltung setzt sich gegen Antisemitismus an Freiburger Schulen ein

Die Stadtverwaltung setzt sich gegen Antisemitismus an Freiburger Schulen ein. Auslöser für die aktuell geplanten Maßnahmen ist ein Hinweis der Jugendbeauftragten der jüdischen Gemeinde, dass Schülerinnen und Schülern vermehrt über antisemitische Äußerungen berichteten.

Das städtische Schuldezernat hat auf diese Hinweise reagiert und umgehend das Gespräch mit der jüdischen Gemeinde Freiburg gesucht. Anschließend wurde das Thema mit den Geschäftsführenden Schulleitungen und der Staatlichen Schulverwaltung besprochen. Zu einem erweiterten Expertenkreis hat die Stadt auch das Polizeipräsidium Freiburg, Verantwortliche für die Schulsozialarbeit, Beratungslehrer, die schulpsychologische Beratungsstelle sowie das Präventionsteam und die SMV-Koordinatoren des Regierungspräsidiums hinzugezogen.

Bei dem fachlichen Austausch wurde vereinbart, dass die Stadt eine Arbeitsgruppe finanziell unterstützt, die das Thema Antisemitismus mit den Schülerinnen und Schüler aufarbeitet. Das Team besteht aus Lehrkräften der verschiedenen weiterführenden Schularten und ist bereits im Einsatz. Mit geeigneten Aktivitäten und Materialien ergänzt es die bestehenden vielfältigen Projekte für Respekt und Toleranz gegenüber unterschiedlichen religiösen, ethnischen, kulturellen oder sexuellen Lebensentwürfen. Dabei werden die jetzt bekannt gewordenen Hinweise auf antisemitisches Verhalten mit den Schülerinnen und Schülern aufgegriffen.

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Veröffentlicht am 09. März 2018

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