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Bebauungspläne im Verfahren

Werbeanlagen - Waldkircher Straße

Plan-Nr. 7-2.1a

Stadtteil Brühl

Bebauungsplan - vereinfachtes Verfahren nach § 13 BauGB -

Städtebauliches Ziel ist es, den Straßenzug entlang der Waldkircher Straße im Zuge der Entwicklung des Güterbahnhofareals und beim geplanten Bau der Stadtbahn aufzuwerten und differenzierten Nutzungen zuzuführen. Hierbei soll im Rahmen der dort vorgesehenen gewerblichen Nutzungen an städtebaulich geeigneten Stellen auch gewerbliche Großflächenwerbung zugelassen werden. Diese muss sich jedoch in ein räumliches Konzept einfügen, das parallel zum 1. Teil-Be­bauungsplan Güterbahnhof Nord bzw. weiteren Teilbebauungsplänen entwickelt wird. Die große städtebauliche Chance, die Achse entlang der Waldkircher Straße im Rahmen der Entwicklung des Güterbahnhofareals neu zu gestalten, soll dabei durch möglichst wenig Zwangspunkte potenziell das Stadtbild störender gewerblicher Werbeanlagen beeinträchtigt werden. Deshalb ist es sinnvoll, keine weiteren Werbeanlagen im Bereich der Waldkircher Straße zuzulassen.
 
Plakatwerbung oder Citylightboards sollen an dieser städtebaulich dominanten Stelle, die zudem im Bereich des zukünftigen Stadteingangs von Norden mit dem 4-spurigen Ausbau der B 3 liegt, nur in denjenigen Bereichen zugelassen werden, in denen sie aus Sicht der Stadtbildgestaltung verträglich erscheinen. Dies könnte nach entsprechender Weiterentwicklung zu einem späteren Zeitpunkt z. B. der Teilbereich des geplanten Sondergebiets an der Ecke Waldkircher Straße / Isfahanallee sein.
 
Städtebauliches Ziel der Stadt ist es, wie in der Drucksache G-09/081 ausführlich dargestellt, auf die hiermit Bezug genommen wird, die wichtigsten Einfahrtsstraßen in die Stadt Freiburg, verschiedene vielbefahrene Durchgangsstraßen und die bislang von Werbung weitgehend freien Bahnanlagen weiterhin von Werbung und Citylightboards frei zu halten, weil diese dort das Stadtbild empfindlich stören würden. In dem hier zu entwickelnden Teilbebauungsplan sollen daher Werbeanlagen und Citylightboards grundsätzlich bis zu 50 m entlang der öffentlichen Verkehrsflächen ausgeschlossen werden, um den gesamten Verkehrsraum von Werbung freizuhalten. Dies geschieht durch den Ausschluss von Fremdwerbeanlagen nach § 1 Abs. 9 BauNVO.
Die Bebauungsplanänderung soll im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB fortgeführt werden, die Festsetzungen zur Art der baulichen Nutzung im Bebauungsplan "Steuerung großflächiger Werbeanlagen – Waldkircher Straße" (Plan-Nr. 7-2.1) sollen dabei ausnahmslos beibehalten werden. Der Ausschluss von Werbeanlagen soll nunmehr generell gelten und nicht mehr nur auf die Größe von über 2 m² beschränkt bleiben.

Bekanntmachung: 20.12.2019 (737,3 KB)
Bekanntmachung: 02.02.2018 (479,6 KB)
Bekanntmachung: 28.02.2020 (966,7 KB)

Aufstellungsbeschluss: 30.01.2018

Formlose Darlegung:
05.02.2018 - 09.03.2018

Anhörung: ---

Offenlagebeschluss: 20.12.2019

Offenlage:
07.01.2020 - 07.02.2020

2. Offenlagebeschluss: 12.02.2020

2. Offenlage:
09.03.2020 - 09.04.2020

Satzungsbeschluss: ---

Offenlagebschluss

  • Beschlussvorlage G-19/185 mit Anlagen
    1. Lage des Plangebiets
    2. a) Lageplan vom 26.01.2018 für die Verlängerung der Veränderungssperre
    2. b) Bebauungsplan (Entwurf)
    3. Textliche Festsetzungen (Entwurf)
    4. Begründung (Entwurf)
    5. Satzung
    6. Übersicht über den Umgang mit den während der frühzeitigen Beteiligung eingegangenen Stellungnahmen
    Abstimmungsergebnis TOP 20
  • Bebauungsplan (713,7 KB)

2. Offenlage

Aufstellungsbeschluss

Termine