​​Noch Plätze frei im neuen Waldhausprojekt

Fünftklässler pflanzen Wälder von morgen

Freiburger Schülerinnen und Schüler legen seit diesem Herbst in der Wonnhalde eine Baumschule an, gewinnen Saatgut, sähen, pflanzen und pflegen die jungen Bäume und versetzen sie anschließend in den Wald.

Im Projekt "Klimapflanzschule" lernen Fünftklässler die Arbeit in einer Pflanzschule und im Wald kennen. Foto: A.J. Schmidt

Das Projekt des Waldhauses soll Fünftklässlern die Arbeit in einer Pflanzschule und im Wald nahebringen. Begleitet durch Personal der Stiftung Waldhaus, sollen sie durch den Aufbau und die Pflege ihrer eigenen Baumschule die Bedeutung des Waldes als Lebensraum und seine Rolle im Klimawandel verstehen. Auf Exkursionen zu örtlichen Baumschulen, Forstbetrieben und Forschungsinstitutionen lernen sie zudem Berufe und Arbeitswelten kennen, die sich mit Natur, Klima und Ökologie befassen. Entscheidend ist bei diesem Projekt, dass die Kinder ein Bewusstsein für die langfristigen Folgen ihres Handelns entwickeln.

Über drei Jahre hinweg, von der 5. bis zur 7. Klasse, verbringen sie hierfür pro Jahr etwa fünf Aktionstage am Waldhaus. Möglich macht dies der Badenova-Innovationsfonds „Klima- und Wasserschutz“, der das Bildungsprojekt mit 130 000 Euro fördert.

Noch sind nicht alle Plätze in der „Freiburger Klimapflanzschule“ vergeben. Interessierte Schulen können sich mit dem Waldhaus in Verbindung setzen.

Kontakt:
Lisa Hafer, Tel. 0761/8964 7716 (nur freitags)
lisa.hafer@waldhaus-freiburg.de

Veröffentlicht am 13.11.2017
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