Bebauungspläne im Verfahren

Steuerung Fremdwerbeanlagen - Habsburgerstraße Nord

Plan-Nr. 7-2.6

Stadtteil Herdern

Bebauungsplan - vereinfachtes Verfahren nach § 13 BauGB -

Die Habsburgerstraße stellt einen wichtigen Baustein im Geltungsbereich des Gesamtkonzeptes der Stadt Freiburg zur Steuerung von Fremdwerbeanlagen dar. Dieses Rahmenkonzept wurde bereits mit Beschluss vom 05.05.2009 vom Gemeinderat beschlossen (Drucksache G-09/081), auf das hiermit Bezug genommen wird.
 
Da die Habsburgerstraße die wichtigste Stadtzufahrt und Hauptmagistrale des Stadtteiles Herdern darstellt und in Teilbereichen von erhaltenswerter Blockrandbebauung der Gründerzeit und historischen Gebäuden flankiert wird, sollen Plakatwerbungen und Citylightboards in diesem städtebaulich wichtigen und sensiblen Umfeld nur dort zugelassen werden, wo sie aus Sicht der Stadtbildgestaltung verträglich erscheinen.
 
Die Belange der Baukultur nach § 1 Abs. 6 Nr. 5 BauGB sind im Plangebiet insbesondere durch mehrere Baudenkmäler (u. a. Habsburgerstraße 21, 23, 33 - 37, 48, 68, 70, 72, 74, 76, 77, 92, 94, 96 und 114) erheblich berührt und deshalb aus stadtgestalterischer Sicht von großer Bedeutung.
 
Bisher ist der Bereich frei von insbesondere beleuchteten Fremdwerbeanlagen. Die Installation von Fremdwerbetafeln in diesem stadtgestalterisch sensiblen Umfeld ist aus stadtgestalterischer Sicht negativ zu bewerten, zumal in den vergangenen Jahren - insbesondere durch die Neugestaltung der Stadtbahntrasse - erhebliche Anstrengungen unternommen wurden, die Habsburgerstraße als Stadtteilmagistrale aufzuwerten.
 
Anlagen für Fremdwerbung würden das Stadtbild überfrachten und erheblich beeinträchtigen. Dies gilt insbesondere für beleuchtete und vom öffentlichen Raum aus wahrnehmbare Fremdwerbeanlagen.
 
Vorgesehen ist im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Fremdwerbeanlagen und Citylightboards entlang der öffentlichen Verkehrsflächen durch die Festsetzung der Nutzungsart und eine Gliederung des Baugebietes auszuschließen. Ein Ausschluss von Eigenwerbung an der Stätte der Leistung wird nicht bezweckt.
 
Der Bebauungsplan wird im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB aufgestellt. Vorgesehen ist ein einfacher Bebauungsplan, der als Art der Nutzung ein Mischgebiet sowie für den Bereich der Universität ein Sondergebiet festsetzt, ansonsten jedoch keine weiteren qualifizierten Festsetzungen zum Maß der bau­lichen Nutzung, der überbaubaren Grundstücksflächen und zu den Verkehrsflächen enthält. Geregelt wird darüber hinaus die Zulässigkeit von Fremdwerbeanlagen. Im Übrigen erfolgt die Beurteilung von Baugesuchen nach § 34 BauGB.

Bekanntmachung vom 02.02.2018 (637,5 KB)
Bekanntmachung vom 06.12.2019 (556,4 KB)

Aufstellungsbeschluss: 30.01.2018

Formlose Darlegung:
05.02.2018 - 09.03.2018

Anhörung: ---

Offenlagebeschluss: 27.11.2019

Offenlage:
07.01.2020 - 07.02.2020

Satzungsbeschluss:

Offenlagebeschluss

  • Beschlussvorlage BaUStA-19/009 mit Anlagen
    1. Lage des Plangebiets
    2. Bebauungsplan (Entwurf)
    3. Textliche Festsetzungen (Entwurf)
    4. Satzung (Entwurf)
    5. Begründung (Entwurf)
    6. Übersicht über den Umgang mit den während der frühzeitigen Beteiligung eingegangenen Stellungnahmen
  • Bebauungsplan (519,1 KB)

Aufstellungsbeschluss

Termine