Die CDU-Stadtratsfraktion spricht sich für einen „Freiburger Energiegipfel“ aus. CDU-Fraktionsvize Udo Harter: „Wenn alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen, werden wir auch eine maßgeschneiderte Lösung in Freiburg finden.“ Die CDU-Stadtratsfraktion regt daher an, neben den großen Energielieferanten auch die großen Energieabnehmer an einen Tisch zu bringen. „Die Einladung der Vertreter des Uni-Heizkraftwerks in den Umweltausschuss war dabei nur ein erster Schritt“, so der umweltpolitische Sprecher Daniel Sander.
Erfolg der CDU: Stadtverwaltung und Uni-Heizkraftwerk nähern sich an
Stadtrat Daniel Sander hatte sich in mehreren Initiativen für eine Berücksichtigung der Abwärme des Uni-Heizkraftwerks im Energiemix der Stadt ausgesprochen. Ihm ist es zu verdanken, dass in die verfahrene Situation nun Bewegung kommt und das Thema im letzten Umweltausschuss besprochen wurde. Schützenhilfe erhält Sander vom stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Udo Harter, selbst Mitglied im Badenova-Aufsichtsrat: „Alle Modelle, die wirtschaftlich sind und helfen, unseren Klimaschutz voranzubringen, müssen auf den Tisch.“ Es gelte jetzt losgelöst von Ideologien und alten Streitigkeiten nach einer sinnvollen Strategie für die Energieversorgung in Freiburg zu suchen. Vor allem im Freiburger Westen stünden jetzt wichtige Entscheidungen an, die nur gemeinsam getroffen werden können.
„Persönliche Animositäten beiseite lassen“
Das Uni-Heizkraftwerk hatte bereits in den vergangenen Jahren großen Wert auf die Verringerung des CO2-Ausstoßes betrieben. Allerdings braucht das Klinikum ein hohes Maß an Versorgungssicherheit, deshalb werden noch zu 20 Prozent Steinkohle verfeuert, die lagerfähig ist. Die Kohle soll nun beginnend mit der Heizperiode 2011/2012 zunächst testweise durch Holzpellets oder Biokohle ersetzt werden. „Damit steht nun einer Einigung nichts mehr im Wege“, so Stadtrat Daniel Sander. „Die persönlichen Animositäten müssen jetzt endlich beiseite gelassen werden – es gibt keine sachlichen Gründe, dass es nicht klappen könnte, die Abwärme des Uni-Heizkraftwerks zu nutzen, die bislang nutzlos den Freiburger Himmel erwärmt.“




RSS-Feed



