In einzelnen Textbeiträgen informiert das Heft über die wichtigsten Aufgabenfelder und nennt Kontaktadressen. Es richtet sich in erster Linie an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachbesucher/innen.
In ihren Vorworten zu der über 100 Seiten starken Publikation weisen Oberbürgermeister Dieter Salomon und Bürgermeisterin Gerda Stuchlik auf die große Bedeutung der Umweltpolitik hin – als Voraussetzung für die Bewahrung der Ressourcen Boden, Wasser und Luft ebenso wie als Wirtschaftsfaktor im Wettbewerb der Städte und Regionen. Dabei sind sich beide einig, dass alle Planungen und Konzepte nur so gut sind, wie sie von den Bürgerinnen und Bürgern gelebt werden.
Das Heft beginnt mit dem Thema „Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung“. Darin geht es um die Landschaftsplanung und ressourcenschonende Siedlungsentwicklung als entwicklungspolitische Instrumente für mehr Lebensqualität. Als Beispiele dienen die Stadtteile Vauban und Rieselfeld. Für zukunftsfähige Mobilität steht das 2 Freiburger Verkehrskonzept, das Bussen und Bahnen Vorrang einräumt, den Radverkehr fördert und den motorisierten Verkehr bündelt. Es nützt der Umwelt und steigert in Verbindung mit dem Lärmaktionsplan die Lebensqualität.
Dem Ziel, die Treibhausgase bis 2030 um 40 Prozent zu verringern, dient eine ganze Palette von Schritten – von der Energieeinsparung beim Bauen, über die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien bis zur Steigerung der Energieeffizienz. Als Beispiele aus der Praxis dienen die SolarRegion Freiburg, das städtische Gebäudemanagement und der Energieversorger Badenova.
Ebenfalls von großer Bedeutung für den Klimaschutz ist die ökologische Abfallwirtschaft – mit den Schwerpunkten Abfallvermeidung und Recycling. Und was vom Müll übrigbleibt, wird über die Verbrennung mit Abwärmenutzung oder die Biogasnutzung stofflich und energetisch verwertet.
Das zweite Thema des Heftes ist die Natur als städtisches Kapital. Die Forstwirtschaft spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie der Landschafts- und Naturschutz. Der Schauinsland, der Tuniberg, das Naturschutzgebiet „Freiburger Rieselfeld“ und der Mooswald dienen als Beispiele für Artenvielfalt auf kleinsten Raum. Wie die städtischen Grünanlagen sind auch sie wichtige Naherholungsgebiete für die Bevölkerung. Diese Funktion können sie jedoch nur wahrnehmen, wenn umweltpolitisch für den Schutz der Böden, des Wassers und der Luft gesorgt ist.
Um Bürgerschaftliches Engagement im Rahmen der Agenda 21 und darüber hinaus sowie um die Umwelt als Bildungsinhalt geht es im letzten Kapitel der Publikation mit der Überschrift „Menschen und Umwelt“.
Die Publikation „Umweltpolitik in Freiburg“ ist unentgeltlich in der Bürgerberatung im Rathaus erhältlich, ebenso im Umweltschutzamt, Talstraße 4. Außerdem lässt sich das Heft im Internet herunterladen, demnächst auch in einer englischen Fassung.




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