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- Sortimentenliste (pdf, 21KB)
- Stadträumliche Steuerung (pdf, 21KB)
- Broschüre Märkte- und Zentrenkonzept (pdf, 3MB)
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Freiburger Märkte- und Zentrenkonzept
Warum ein Märkte- und Zentrenkonzept für Freiburg?
Der Einzelhandel unterliegt seit Jahrzehnten einem ständigen Wandel. Der wesentliche Aspekt dieses Wandels bestand und besteht in einem permanenten Wachstum der Verkaufsflächengrößen und in der Etablierung neuer Vertriebsformen. Diese bundesweit geltenden Trends haben zur Folge, dass sich die etablierten Einkaufsstandorte in den zentralen Lagen - Innenstadt, Stadtteil- und Ortsteilzentren - verändern. Insbesondere die Lebensmitteleinzelhandelsketten haben gerade in der Vergangenheit autogerechte Standorte an den Ausfallstraßen oder in peripheren Industrie- und Gewerbegebieten mit größeren Flächenpotenzialen bevorzugt, insbesondere um eine höhere Anzahl an Parkplätzen zu realisieren.
Die Verkaufsflächen in der Freiburger Innenstadt und in den Stadtteilzentren nahmen zwischen 1984 und 2009 daher nur leicht zu, während außerhalb der Zentren ein Verkaufsflächenwachstum von rund 80.000 m² auf 180.000 m² statt fand. Nach Einführung des Märkte- und Zentrenkonzeptes im Jahre 1992 setzte sich diese Entwicklung zwar fort, doch die Zunahmen an Verkaufsflächen in der Peripherie fanden fast ausschließlich bei den nicht-zentrenrelevanten Sortimenten durch Möbel-, Bau- oder Gartenmärkte statt.
Diese allgemeinen Entwicklungstrends führen zu einer Reihe von Herausforderungen:
- Die etablierten Geschäftslagen der Innenstadt und der Stadtteilzentren verlieren wichtige Anbieter, zum Teil auch solche mit Magnetfunktion, insbesondere im Lebensmittelbereich.
- Der autoorientierte Einkaufsverkehr nimmt zu; statt zu Fuß oder mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln, können Einkäufe nur noch mit dem Auto erledigt werden, was gerade für eingeschränkt mobile Menschen erhebliche Nachteile hat.
- Die Attraktivität einzelner zentraler Lagen nimmt ab, entweder durch eine Verlagerung wichtiger Magnetbetriebe oder den Verlust spezifischer Spezialitätenangeboten durch die steigende Filialisierung.
- Teilweise verfestigen sich Leerstände, die auf eine erschwerte Wiedervermietbarkeit schließen lassen und die Investitionsbereitschaft der Immobilieneigentümer hemmen können.
- Die Nachfrage des Einzelhandels nach Standorten in Gewerbegebieten führt dort zu einem erheblichen Anstieg der Grundstückspreise. Dies führt in der Regel zu einer Verdrängung des Handwerks und des verarbeitenden Gewerbes in das preiswertere Umland oder in für die Einzelhandelsnutzung weniger interessante Gebiete.
Weiterführende Informationen
- Ziele des Märkte- und Zentrenkonzepts
- Konzeption des Märkte- und Zentrenkonzepts
- Umsetzung und Ausbilck des Märkte- und Zentrenkonzepts
- Entwicklungsstufen des Märkte- und Zentrenkonzepts 1992 bis 2008





