Mit der Mitgliedschaft in der neuen Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg soll im Austausch mit anderen Städten und Gemeinden ein weiterer Quantensprung für die Radfahrerinnen und Radfahrer in Freiburg erreicht werden. Die SPD-Fraktion begrüßt diese Mitgliedschaft, zeigt sich doch, dass in Nordrhein-Westfalen diese Arbeitsgemeinschaft zu vielen guten Erfolgen geführt hat. Dass in Freiburg in Sachen „Fahrradstadt“ noch einiges besser werden kann, ist bekannt. Die SPD wünscht sich von dieser Mitgliedschaft, dass neue Impulse für die Sicherheit der Radlerinnen und Radler, besonders für die Kinder entstehen. Aufmerksamkeit und Verantwortung im Straßenverkehr können alle Verkehrsteilnehmende lernen – egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder im Auto. Wie wichtig das Erleben dabei ist, zeigen die Aktionen „Toter Winkel“ in den Freiburger Schulen. Dass der Oberbürgermeister kein Geld hat, um für ein paar Euro die unterstützenden „Trixi-Spiegel“ an den Rechtsabbiegestellen anzubringen, ist ein Treppenwitz im Rathaus.
Allein dieses Beispiel zeigt: Es gibt noch viel zu tun an (interner) Öffentlichkeitsarbeit. Dazu gehört natürlich auch ein Ansprechpartner. Den gibt es in Form des kompetenten Fahrradbeauftragten der Stadt Freiburg. Schön wäre es, wenn für seine Ansprechbarkeit mehr geworben würde, zum Beispiel auf der Startseite des städtischen Internetauftritts oder im Telefonbuch. So könnten (Fahrradverkehrs-)Probleme, die den Bürgern ein Anliegen sind, schnell gelöst werden.
Wichtig ist auch ein Wahrnehmen und Wertschätzen: Oft sehen Experten einen Sachverhalt anders als Eltern, Lehrer und Kinder. Mit Fachgesprächen und der Suche nach gemeinsamen Lösungen könnte ein besseres Miteinander entstehen. Manchmal sind zwei kurze Schritte mehr als ein großer.
„Die Wunschliste“, so Gabi Rolland, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, „ist noch lang: angefangen bei durchgängigen Fahrradstraßen, über die „Stolperfallen-Sanierung bis hin zu mehr überdachten Abstellplätzen, zum Beispiel am Rathaus“. Mit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen könnte ein neues Buch der Fahrradstadt Freiburg aufgeschlagen werden.
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