Alle drei Kandidaten für die Wahl des Oberbürgermeisters haben sich nun zur Notwendigkeit eines eigenständigen Baubürgermeisters bekannt. Jetzt ist es offensichtlich zur Mode geworden, dass bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen hemmungslos auf die jetzigen Protagonisten und Mitarbeiter des Baudezernats „eingeschlagen“ wird.
Die Freien Wähler haben sich frühzeitig für einen eigenständigen Baubürgermeister eingesetzt. Wir haben dies jedoch nicht etwa getan, weil die jetzigen Zustände inakzeptabel erschienen, sondern weil eine wachsende und sich entwickelnde Stadt gerade auf diesem Gebiet ein deutliches politisches Signal setzen sollte.
Ein sachkundiger Blick auf die tägliche Arbeit unserer Baubehörde führt sehr schnell zu dem Ergebnis, dass in diesem Amt gute Arbeit geleistet wird. Allein die Anzahl der in Bearbeitung befindlichen Bebauungspläne und Bauvorhaben belegen dies eindrücklich. Die gute Arbeit des Bauinformationszentrums ist ein weiterer Beleg.
Bei allem Verständnis für Wahltaktik und Polarisation sollte der Wahlkampf nicht auf den Schultern der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgetragen werden. Dies wird der guten und engagierten Arbeit nicht gerecht und wird sich letztendlich als „billiger Populismus“ herausstellen. (Dr. Johannes Gröger)
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