In den Handlungskonzepten wurden Vorschläge zu Schritten entwickelt, die nötig sind, um die gesteckten Ziele erreichen zu können. Dazu zählen Aktionen, die keine zusätzlichen Mittel aus dem städtischen Haushalt erfordern. So hat das Kulturamt stadtweite Netzwerke etwa zur Kulturellen Bildung aufgebaut, Aktivitäten gebündelt und fördert sie gezielt. Dazu zählt die Lesereihe „Freiburger Andruck“, die Neuerscheinungen Freiburger Autor/innen vorstellt.
Eine Reihe von Schritten aus dem kulturkonzept.freiburg benötigten die Zustimmung des Gemeinderats für den laufenden Doppelhaushalt. Inzwischen konnte beispielsweise die Baugenehmigung zur Errichtung eines Zentralen Kunstdepots für die Städtischen Museen Freiburg erteilt werden. Ein Gemeinderatsbeschluss zur Vorbereitung einer Bewerbungskonzeption Freiburgs als Kulturhauptstadt 2020 liegt vor, und die Entwicklung einer entsprechenden Konzeption ist in vollem Gange. Die Bemühungen zum Kauf beziehungsweise zur langfristigen Anmietung des Gebäudes „E-Werk Freiburg“ und seiner Sanierung sind ebenfalls weit vorangeschritten. Unter den großen Projekten, die für den aktuellen Haushalt vorgesehen waren, konnte unter anderem die Planung zur Errichtung eines Ensemblehauses für das Freiburger Barockorchester und das „ensemble recherche“ vorangebracht sowie eine Perspektive für ein Literaturhaus weiterentwickelt werden.
Selbst von den mittel- bis langfristigen Vorhaben sind bereits eine ganze Reihe verwirklicht. Vor allem mit Hilfe eines „Innovationsfonds“ kann das Kulturamt seit 2009 Projektförderungen in der Kulturellen Bildung und der Interkulturellen Kunst- und Kulturarbeit in einer Höhe von jährlich 50.000 Euro ausschreiben. Auf diesem Weg wurden 2009 insgesamt 18 Projekte gefördert. Auf beiden Feldern sehen die Juryentscheidungen für 2010 zusammen 14 Förderungen vor. Über die Unterstützung von Stadtteilbezogener Kulturarbeit und Historischer Bildungsarbeit entscheidet das Kulturamt im Laufe des Jahres.
Eine ausführliche Dokumentation zur Entwicklung des kulturkonzept.freiburg erschien im Mai 2009. Sie kann gegen 10 Euro Schutzgebühr im Kulturamt erworben werden.
Der Kulturausschuss wird jährlich über den aktuellen Stand informiert. Die entsprechenden Drucksachen sowie eine Liste, die alle Elemente des Konzepts und den Stand der Umsetzung enthält, steht im Internet unter www.freiburg.de/kulturkonzept.

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