Mit der Zustimmung des Gemeinderats für einen städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung des Baugebiets Gutleutmatten ist ein erster wichtiger Schritt zu einem neuen Haslacher Wohnviertel getan worden.
„Die SPD-Fraktion hat mit zwei grundsätzlichen Positionen zur verkehrlichen Erschließung und zum Wohnungsbau dazu beigetragen, dass Gutleutmatten kein neuer Stadtteil à la Vauban werden soll, sondern sich in das städtebauliche und soziale Gefüge Haslachs eingliedert. Für Haslach charakteristische Merkmale sollen sich wiederfinden und dennoch neue Akzente gesetzt werden“, so
Dr. Hans Essmann, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
Von den geplanten 30 % geförderter Wohnungsbau soll die Hälfte Mietwohnungsbau sein. Das hält die SPD-Fraktion für angemessen. Wer mehr will, verkennt, dass Haslach ausreichend mit preiswerten Mietwohnungen versorgt ist und durch Mietwohnungsbau am Bettacker und im Laubenweg sowie an der Haslacher Straße weitere hinzukommen werden. „Insofern unterstützen wir auch die Position des Lokalvereins Haslach, der sich einen ausreichenden Anteil an geförderten Eigentumswohnungsbau gewünscht hatte, weil man sich dadurch höhere Bindungskraft an den Stadtteil erhofft“, so Essmann.
Mindestens 25 % des neuen Wohnviertels sollen stellplatzfrei geplant werden. Auch diese Größenordnung ist voll austariert. Die Grünen, die mindestens 75 % Stellplatzfreiheit gefordert haben,
müssen sich fragen lassen, wieweit sie die künftigen Bewohner in ihrer Lebensweise bevormunden wollen. Zwangsbeglückung ist die Sache der SPD-Fraktion nicht.
Im übrigen sei gesagt, dass das Ergebnis des Wettbewerbs nicht das letzte Wort zu Gutleutmatten ist. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens sind Änderungen und Feinjustierungen möglich.
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