Grußwort
Das diesjährige Fest der Innenhöfe & Museumsnächte am 17. und 18. Juli kann ein kleines Jubiläum feiern: schon zum 15. Male tritt es auf die Freiburger Kultur-Sommerbühne und zeugt somit von seiner ungebrochenen Lebendigkeit und der Treue seines Publikums.
Als das Fest der Innenhöfe 1995 anlässlich des 875jährigen Stadtgeburtstages aus der Taufe gehoben wurde, war zunächst nicht an eine langwährende Fortsetzung gedacht. Neun Innenhöfe waren es damals, die an zwei Abenden für die Freiburger Bevölkerung geöffnet wurden. Zum ersten Mal wurde es damit möglich, versteckte und häufig nicht zugängliche Kleinode in einem besonderen Rahmen, mit nicht alltäglicher Musik kennen und schätzen zu lernen. Die Verknüpfung von Musik, Architektur und Atmosphäre ist bis heute das Erfolgsrezept des Fests der Innenhöfe.
Inzwischen ist einige Zeit ins Land gegangen – aber die Grundidee der Innenhofkonzerte, Musik auf hohem Niveau zu präsentieren und alle Technik auf das einfachste zu beschränken, ist beibehalten worden. Großartige Musikerinnen und Musiker sowohl aus der vielfältigen Freiburger Musikerszene als auch aus anderen Kulturen haben bei den Innenhofkonzerten gastiert und dem Publikum Augen und Ohren für Neues, Fremdes und scheinbar Bekanntes geöffnet. Mit dieser bewährten Programm- Konzeption präsentiert sich auch das 15. Innenhoffest seinem Publikum. Ebenfalls bewährt hat sich der Zusammenklang der Innenhofkonzerte mit den Museumsnächten, die seit 1999 neben den musikalischen Streifzügen zu einem nächtlichen Bummel durch die Kunstschätze der Stadt einladen. Das Museum für Neue Kunst, das Museum für Stadtgeschichte und das Archäologische Museum Colombischlössle offerieren ein Programm mit Aktionen für Kinder und unterhaltsamen Führungen; in den Baustellen des Augustinermuseum und des künftigen Naturmuseums warten wir gespannt auf die Wiedereröffnungen. Gleichfalls hat das Uniseum seine Pforten geöffnet.
Ich danke allen, die das diesjährige Fest der Innenhöfe zusammen mit den Museumsnächten vorbereitet haben. Mein besonderer Dank gilt den Sponsoren und den Eigentümer von Höfen, Häusern und Kirchenräumen, ohne deren verständnisvolle Kooperation diese Veranstaltung so nicht existieren könnte.
Allen Besucherinnen und Besuchern, Mitwirkenden sowie den Helferinnen und Helfern vor und hinter den Bühnen wünsche ich beglückende Eindrücke in Höfen und Museen.
Dr. Dieter Salomon
Oberbürgermeister






