Museum für Neue Kunst
verlängert bis 9. Mai 2010
Julius Bissier. Holzschnitte und Monotypien
Im Herbst 2007 konnte das Museum im zweiten Obergeschoss einen eigenen Sonderausstellungsraum für Julius Bissier ( 1893 – 1965) eröffnen. Bissier ist der bedeutendste, in Freiburg geborene Künstler des 20. Jahrhunderts. Neben dem im Erdgeschoss vorgestellten Frühwerk können nun im jährlichen Wechsel Beispiele seines späten Schaffens aus der graphischen Sammlung gezeigt werden, mit denen Julius Bissier zu internationalem Ruhm gelangte.
Nach einem Auftakt von selten ausgestellten und einigen mit großzügiger Hilfe des Fördervereins neu erworbenen Eiöltempera und Tuschezeichnungen, folgen die Holzschnitte und Monotypien aus der Sammlung. Sie nehmen in Bissiers Werk eine Sonderstellung ein, zumal er sich nur Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre mit diesen beiden druckgraphischen Techniken beschäftigte. Holzschnitt und Monotypie ermöglichten ihm, nachdem er lange auf Farbe in seinem Werk verzichtet und ausschließlich in Tusche gezeichnet hatte, eine Rückkehr zu Farbe.





