Arbeitshilfen

Die Stadt Freiburg hat sich vorgenommen, Sachgebiete, Arbeitsprojekte, Themenbereiche und Verfahren, deren Inhalte unter dem Gesichtspunkt Gender Mainstreaming bearbeitet werden, möglichst so aufzubereiten und darzustellen, dass die Vorgehensweise von allen nachvollzogen werden kann. Die im folgenden aufgeführten Arbeitshilfen sind Hilfsmittel, die die Umsetzung von Gender Mainstraming erleichtern:
- Sachgebiete, Arbeitsprojekte, Themenbereiche und Verfahren, deren Inhalte unter dem Gesichtspunkt Gender Mainstreaming bearbeitet werden, sollen so aufbereitet und dargestellt werden, dass die Vorgehensweise von allen nachvollzogen werden kann. In der Stadtverwaltung Freiburg wird daher mit der Vier-Schritte-Methode gearbeitet.
- Bevor das "4 GM Schritte Verfahren" zum Einsatz kommt, muss jedoch mittels des Gender-Check geprüft werden, ob überhaupt Genderrelevanz gegeben ist und ein genderrelevantes Thema vorliegt. Mit der PDF-Datei "4 GM Schritte Verfahren - Genderraster" können Sie das Freiburger Vorgehen beim "Gendern" in Kurzform kennenlernen.
- Werden Themenbereiche unter Einbeziehung von Gender Mainstreaming für (GR-)Drucksachen aufbereitet, so geschieht dies mit Hilfe des Gender-Raster, das sich sich an der „4 GM Schritte Methode“ orientiert. Hilfestellung beim "gendern" gibt der Leitfaden mit seinen Fragestellungen.
- Mit dem Gender-Kompass wird die Vorgehensweise bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming kompakt dargestellt. Für die Planung und Organisation von Beteiligungsverfahren gibt es die mit Hilfe des EU Projektes Genderalp erarbeiten "Empfehlungen für bürgerschaftliche Beteiligungsverfahren in der Stadtverwaltung Freiburg" (2,54 MB).
- Der Gender Kompass Planung erleichtert als Arbeitshilfe die Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Mänern in allen Phasen der räumlichen Planung.
- Falls Sie wissen möchten, was die einzelnen Begriffe rund um Gender Mainstreaming bedeuten, können Sie im Gender Glossar nachschlagen.
- Faire Sprache muss nicht umständlich sein. Das Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg hat hierzu ein Merkblatt erstellt, eine hilfreiche Broschüre gibt es auch vom Bundesverwaltungsamt: Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern. Gute Tipps gibt es auch aus Österreich, das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Wien bietet dafür einen übersichtlichen Leitfaden: Geschlechtergerechtes Formulieren
- Mit dem Rahmenplan Gender Mainstreaming (Gender Rahmenplan) sollen künftig alle Genderprojekte einzelnen Leit- und Teilzielen zugeordnet und damit in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Die Leit- und Teilziele für den Rahmenplan (vom Gemeinderat am 26.10.2010 (vgl. Drucksache G-10/169) verabschiedet) sind in der Arbeitshilfe Leit- und Teilziele zur Erleichterung der Zuordnung übersichtlich dargestellt.




