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Comune di Padova
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www.comune.padova.it
Società Dante Alighieri
Geschäftsstelle
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79110 Freiburg
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Fax +49-(0)761-1561435
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Riviera Mugnai 8,
35127 Padua, Italien
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Fax +39-(0)49-650794
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Padua
Padua ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Veneto am Rande der Poebene, 90 km vom Gardasee entfernt und 30 km von Venedig. Padua, mit 210 000 Einwohnern, zählt zu den schönsten Städten Italiens und ist ein Geheimtip im Norden Italiens, wo nicht die Touristen das Stadtgeschehen bestimmen, sondern die Einwohner und die vielen Studenten. Schon im 13. Jh. (1221) entstand in Padua eine der ersten Universitäten Europas, zu deren Lehrern auch Galileo Galilei zählte.
Geschichte
Die Wurzeln des heutigen Paduas reichen 3000 Jahre zurück. Patavium, der Legende nach eine Gründung des trojanischen Helden Antenores, entstand im 10. Jh. vor Christus als einfaches Fischerdorf. Im 3. Jh. v. Chr., zur Zeit des großen gallischen Krieges, begannen auch die Verbindungen der Veneter mit den Römern. Während der römischen Zeit gelangte Patavium zu großem wirtschaftlichen Wohlstand. Im 11. Jh. wurde Padua ein freier Stadtstaat auf Seite der Welfen. Einen entscheidenden Einschnitt in die Geschichte Paduas stellt der Sturz des Langobardenreiches durch Karl den Großen und die Rückkehr des Bischofs in die Stadt dar. Im Jahre 1337 übernahm das Adelsgeschlecht der Da Carrara die Macht, damit endet auch Paduas frühere Rolle als Stadtstaat mit eigener politischer Geschichte. Nach dem Niedergang der Republik Venedig war die Stadt Padua kurze Zeit unter französischer Herrschaft, fiel dann dem Habsburger Kaiserreich zu und kam schließlich 1866 zu Italien.
Kultur
Das ganze Jahr über werden Konzerte, Theateraufführungen und Folklore angeboten. Viele Museen und Sehenwürdigkeiten vermitteln dem Besucher die wechselvolle Geschichte der Stadt Padua. Im Herbst sind eine Reihe von Festen den typischen Produkten Paduas und Umgebung gewidmet. Ein Erlebnis für Touristen und Gourmets gleichermaßen.
Wirtschaft und Tourismus
Padua verfügt über eine ausgeglichene Wirtschaftsstruktur mit Unternehmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Handwerk, Dienstleistungen, Handel, Banken, Finanzen sowie des Fremdenverkehrs.
Jahrhunderte landwirtschaftlicher Erfahrung, verbunden mit wissenschaftlicher Forschung, garantieren für typische und wettbewerbsfähige Produkte, wie Obst und Gemüse, Reis, qualitativ hochwertige Weine, den süßen Montagnana-Schinken sowie für die in der Poebene typischen Wurstsorten.
Padua ist ein wichtiges Geschäfts- und Finanzzentrum. In der Stadt sind alle namhaften Banken Italiens zu Hause. Drei Kreditinstitute haben ihren Hauptsitz in Padua. Die Messe Padua, der Warenumschlagplatz Interporto, das Waren-Sammel- und Sortier-Zentrum Magazzini Generali sowie gute Verkehrsverbindungen sind wichtige infrastrukturelle Einrichtungen.
Die wechselvolle Geschichte Paduas hat zahlreiche Baudenkmäler hinterlassen: Die Ruine der Arena datiert aus der römischen Zeit. Der Prato Della Valle, während römischer Herrschaft ein großer Theaterplatz, dient seit dem Mittelalter als Ort für Märkte und volkstümliche Veranstaltungen. Zum Grab des Heiligen Antonius in der Basilika des Heiligen Antonius pilgern Wallfahrer aus allen Kontinenten. Der Palazzo della Ragione entstand zwischen 1213-19 und ist seit dem Mittelalter als Sitz des Gerichtshofes und des Marktes der Mittelpunkt des städtischen Lebens.
Die von außen in architektonisch einfachen Linien gehaltene Kapelle der Familie Scrovegni ist weltberühmt für ihre Fresken des Künstlers Giotto. Westlich von Padua liegen die Euganeischen Hügel, deren Dörfer schon seit der Antike für ihre Thermalquellen bekannt sind.
Wissenschaft
Die Universität Padua ist die zweitälteste Universität Italiens und eine der ältesten und angesehensten in Europa. Die ersten Professoren und Studenten kamen aus Bologna, das ihnen nicht die gleichen akademischen Freiheiten bieten konnte wie das prosperierende und freie Padua.
Heute studieren über 60.000 Studenten aus Italien und anderen Ländern an der Universität. Gelehrt werden die Fächer Landwirtschaft, Jura, Pharmazie, Ingenieurswesen, Politik, Philosophie, Tiermedizin und Wirtschaftswissenschaften.





