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Stadtmagistrat Innsbruck
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Innsbruck Tourismus
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Innsbruck
Innsbruck liegt herrlich, notierte Johann Wolfgang von Goethe in seiner "Italienischen Reise" (1816/17). Fast zwei Jahrhunderte später präsentiert sich, im Herzen der österreichischen Alpen gelegen, die Landeshauptstadt Tirols mit fast 131.000 Einwohnern als Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum, als Universitäts-, Kongress- und Kulturstadt, als Stadt des Sports und insbesondere als touristisches Ziel mit jährlich bis zu fünf Millionen Besuchern.
Geschichte
Die Brücke über den Inn, Schnittpunkt der wichtigsten europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen, gab der Siedlung am Innufer den Namen "Innsprucke". Die Römer besiedelten den Raum Innsbruck bereits im 3. Jh. Sie errichteten eine befestigte Straßenstation Veldidena an dem Punkt, wo die Brennerstraße das Inntal erreicht. 1239 wurde Innsbruck von Herzog Otto II. von Andechs-Merian das Stadtrecht bestätigt. Nach dessen Tod kam Innsbruck 1248 an die Grafen von Tirol, das 1363 von den Habsburgern erworben wurde. Ab Mitte des 19. Jh entwickelte sich Innsbruck zu einer wichtigen Schul- und Behördenstadt. Durch den Bau der Eisenbahnlinie über den Brenner und durch den Arlberg wurde die Stadt zum Knotenpunkt wichtiger Verkehrsverbindungen, was Impulse für alle Bereiche des öffentlichen Lebens mit sich brachte.
Kultur
14 Museen, fast 24 Kunstgalerien, eine lebendige Theaterszene, die Internationalen Festwochen der alten Musik und der Tanzsommer mit den weltbesten Tanzgruppen sprechen für das Prädikat Kulturstadt. Auch im Winter ist Innsbruck - 1964 und 1976 Gastgeberstadt der Olympischen Winterspiele - eine begehrte Adresse für Events und Entertainment: Weihnachtsmärkte und Adventssingen sorgen für Atmosphäre, der Innsbrucker Bergsilvester und das Skispringen im Rahmen der Vierschanzen-Tournee begeistern immer wieder an die 35.000 Zuschauer.
Wirtschaft und Tourismus
Innsbruck ist das politische Verwaltungszentrum Tirols. Die Landesregierung und die Bezirkshauptmannschaft haben hier ebenso ihren Sitz wie die Landesfinanzdirektion, verschiedene Gerichte und die Bundeskammern der Wirtschaft und Arbeitnehmervertreter.
Rund 6000 vorwiegend Klein- und Mittelbetriebe mit ca. 76.000 Mitarbeitern prägen das Wirtschaftsbild der Stadt, wobei vor allem wirtschaftsnahe Dienstleistungsunternehmen eine dominierende Rolle einnehmen. Insbesondere dem Sektor der Vermögensverwaltung kommt die ideale Lage Innsbrucks zugute. Verstärkt setzt die Wirtschaftsregion Innsbruck auf die Entwicklungsperspektiven der Europäischen Union und ist dabei Bindeglied zwischen den großen Wirtschaftsräumen Deutschland und Italien, zwischen dem Osten Österreichs - mit dem Ballungszentrum Wien - und dem Westen der Schweiz.
Eine bestens ausgebaute Infrastruktur und Know-how machen den Tourismus zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige der Landeshauptstadt. Bis zu fünf Mio. Touristen besuchen jährlich die Stadt. In der Altstadt mit ihren Lauben spannt sich der Bogen von der Gotik bis zum Barock. Goldenes Dachl heißt der Prunkerker, den Kaiser Maximilian Ende des 15. Jh. erbauen ließ und der heute das Wahrzeichen der Stadt ist.

Die unberührte Natur direkt vor der Haustür, das Wechselspiel von Natur und Kultur in unmittelbarer Nachbarschaft zeichnen die ehemalige Residenzstadt aus. Das Congresshaus Innsbruck, die zweitgrößte Einrichtung dieser Art in Österreich, ist Treffpunkt zahlreicher Tagungsteilnehmer aus aller Welt. Unlängst wurde der Congress Innsbruck von Veranstaltern zum besten Haus Europas gewählt.
Wissenschaft
An der Leopold-Franzens-Universität sind heute mehr als 23.000 Studenten eingeschrieben. Internationale Spitzenkräfte lehren an den sieben Fakultäten; ebenso international sind auch die Studenten, die aus 99 Ländern kommen. Einen besonderen Stellenwert hat die Universitätsklinik mit dem angeschlossenen Landeskrankenhaus, die einen hervorragenden Ruf genießt und zahlreiche Großkongresse ausrichtet. Darüberhinaus bietet das Management Center Innsbruck mehrere Fachhochschulstudien sowie wirtschaftsrelevante Seminare und Lehrgänge an.





