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Ville de Besançon
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25034 Besançon Cédex, Frankreich
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relations-internationales
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Office de Tourisme
2, place de la 1ère Armée Française
25000 Besançon, Frankreich
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Fax +33-(0)3-81805830
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Deutsch-Französische
Gesellschaft e.V.
Geschäftsstelle
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79104 Freiburg
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Die Stadt Freiburg und Ihre Partner in der Welt
Besançon
Die Universitätsstadt Besançon ist mit 122.000 Einwohnern das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region Franche-Comté im französischen Jura und des heutigen Départements Doubs. Die Partnerschaft zwischen Freiburg und Besançon wurde 1959 als erste der heutigen Freiburger Städteverbindungen begründet. Die ersten Kontakte zwischen den beiden Städten gehen bis in das 15. Jh. zurück: Bereits 1467, zehn Jahre nach der Gründung der Freiburger Universität, lehrten und studierten zahlreiche Bisontiner Professoren und Studenten in Freiburg.
Geschichte
Die Urprünge der Stadt gehen über zwei Jahrtausende bis in die Gallische Zeit zurück. Julius Cäsar beschrieb damals schon Vesontio als bemerkenswerte Stadt. Noch heute zeugt die Porte Noire, ein Marc Aurel gewidmeter Triumphbogen aus dem 2. Jh., von der Bedeutung Besançons als Hauptstadt der Séquanie. Vom Mittelalter bis zum 19. Jh. spielte Besançon als Metropole Lothringens auf religiösem Gebiet eine bedeutende Rolle. Bereits zu Anfang des 13. Jh. führte es den Titel "Gemeinde" und erhielt 1302 den Status einer Freien Reichsstadt. Unter Karl V. erreichte es im 16. Jh. den Höhepunkt seiner Macht. Nicolas Perrenot de Granvelle, Ratgeber Karls V., hinterließ der Stadt kostbare Bauwerke, darunter vor allem das Palais Granvelle. Von 1648 bis 1668 geriet Besançon unter spanische Herrschaft und wurde dann durch die Eroberung der Stadt durch Ludwig XIV. im Jahre 1674 und dem Frieden von Nimwegen 1678 endgültig französisch.
Kultur
Besançon besitzt ein reiches und vielfältiges kulturelles Leben mit Museen, Theatern und Musik. Das Museum der Schönen Künste und der Archäologie ist eines der ältesten französischen Museen. Das Museum des Widerstands und der Zwangsverschleppung erinnert an die jüngere Geschichte, das Comtoiser Heimatmuseum führt durch das regionale Kulturleben.
Die darstellende Kunst ist in Besançon auf drei großen Bühnen zu Hause: In der Oper, im Theater Bacchus und im Centre Dramatique der Franche-Comté. Die Zirkusschule des Cirque Plume und das alljährlich stattfindende Internationale Musikfestival von Besançon und Franche-Comté geben weitere Akzente.
Wirtschaft und Tourismus
Ein Rundgang durch die erhaltene Altstadt bis zu den Ufern des Doubs läßt das Erbe vergangener Jahrhunderte wachwerden. Die von dem Architekten Vauban unter Ludwig XIV. erbaute Zitadelle, hoch über der Stadt von Besançon gelegen, erstreckt sich über ein Gelände von elf Hektar. Sie zählt heute zu einem der wichtigsten touristischen Anziehungspunkten der Franche-Comté. Die Zitadelle beherbergt drei Museen sowie einen Tierpark.
Besançon ist die Hauptstadt der französischen Uhrenindustrie. Namhafte Hersteller aus ganz Europa haben sich hier niedergelassen.
Die Tradition der Uhrenindustrie hat die Ansiedelung zahlreicher Firmen und leistungsfähiger Forschungszentren in den Bereichen Mikrotechnik, Mikromechanik, Biomedizin, Mikrokunststoffverarbeitung sowie der Information und Kommunikation gefördert.
Zur Unterstützung hat die Stadt den Europark geschaffen, ein wissenschaftlich-industrielles Zentrum für Forschung, Bildung und industrielle Anwendungen.
Wissenschaft
Die Vitalität dieser Spitzentechnologiebereiche wird durch die Präsenz der verschiedenen renommierten Forschungs- und Bildungszentren noch verstärkt: Die Universität Franche-Comté mit 23.000 eingeschriebenen Studenten, das Institut für Verfahrenstechnik, die Nationale Höhere Schule für Mechanik und Mikrotechnik (ENSMM), sowie das Institut für Mikrotechnik. Das im Jahr 1958 gegründete Zentrum für Angewandte Linguistik (CLA) entwickelt Methoden zum intensiven Sprachunterricht. Jedes Jahr erlernen hier 3.000 Lehrgangsteilnehmer 25 Sprachen.






