Freiburger Verkehrskonzepte

Zukunftsfähige Mobilität

Bereits 1969 hat Freiburg einen ersten "Generalverkehrsplan" beschlossen. Seither gehört es zu den erklärten Zielen städtischer Verkehrspolitik, Mobilität zu gewährleisten, ohne dass Stadtentwicklung, Natur und Umwelt darunter leiden.

Die bundesweit beachtete Verkehrspolitik Freiburgs fördert umweltfreundliche Fortbewegungsarten (Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Nahverkehr). Nicht zuletzt dafür erhielt Freiburg 1995 den ersten "Europäischen Nahverkehrspreis".


Zwischen 1982 und 1999 stieg der Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen im Binnenverkehr von 15 auf 34 Prozent und der des öffentlichen Nahverkehrs von elf auf 16 Prozent, während der Anteil der mit dem Auto zurückgelegten Wege von 39 auf 21 Prozent zurückging.



Erstes Ziel der Freiburger Verkehrspolitik ist die Vermeidung von Verkehr durch eine kompakte Stadt der kurzen Wege mit starken Stadtteilzentren, eine Stadtentwicklung an den Achsen des öffentlichen Verkehrs und der Vorrang der Innenentwicklung vor dem Wachstum in der Peripherie.



Seit der Einrichtung der ersten Fußgängerzone 1973 wird die Freiburger Verkehrspolitik geprägt von der unspektakulären, aber kontinuierlichen Weiterentwicklung aufeinander abgestimmter Bausteine.