Agenda 21 – global, national, regional

Agenda 21 international:

Auf der Rio-Konferenz ist deutlich geworden, dass eine nachhaltige Entwicklung nur durch ein weltweites Aktionsprogramm erreicht werden kann. Mit der in Rio verabschiedeten Agenda 21 werden detaillierte Handlungsaufträge gegeben, um einer weiteren Verschlechterung der Situation der Menschen und der Umwelt entgegenzuwirken und eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sicherzustellen.


Agenda 21 in Deutschland:

Nach der Agenda 21 sind zunächst die Regierungen der einzelnen Staaten, die auf nationaler Ebene die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung in Form von Strategien, nationalen Umweltplänen und nationalen Umweltaktionsplänen voran bringen. Dabei sind auch regierungsunabhängige Organisationen und andere Institutionen zu beteiligen.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland wurde im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 13 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

Wichtig für den Erfolg der Maßnahmen und Projekte ist die Beteiligung der Bevölkerung, da nachhaltige Entwicklung auch „in den Köpfen“ Einzug finden muss. Das Spektrum der Beteiligten an einer nachhaltigen Entwicklung ist sehr umfassend. So ist natürlich an erster Stelle die Regierung angesprochen, aber auch das Parlament und seine Ausschüsse, die Fraktionen, die Bundesbehörden und die Regionen sowie Städte sind aufgefordert mitzuwirken.