Wohnen und Begegnen

Mit zunehmendem Alter findet der Alltag häufiger in der Wohnung und Wohnumgebung statt. Die Bedeutung der eigenen vier Wände nimmt stark zu. Es stellen sich Fragen nach dem Wie und Wo des zukünftigen Wohnens. Kriterien für diese Entscheidung können sein: Wohnzufriedenheit, Wohnumfeld, Infrastruktur (z.B. Einkaufen, öffentliche Verkehrsmittel), finanzielle Situation, Gesundheitszustand, bauliche Hindernisse und soziale Kontakte.

Folgende Möglichkeiten lassen sich skizzieren:

So lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben​

Wenn Unterstützung notwendig wird, kann die Eigenständigkeit mit Hilfe von Angehörigen, ambulanten Diensten und einer altersgemäßen Anpassung der Wohnung erhalten bleiben. Die Wohnberatung informiert darüber, wie das Wohnumfeld an die eigene Situation angepasst werden kann. Dies reicht vom Entfernen von Stolperfallen, dem Umräumen von Gegenständen, dem Anbringen von Handgriffen, der Überwindung von Stufen bis zum Einbau einer ebenerdigen Dusche oder eines Treppenlifts. Neben praktischen Anpassungs- und Umbaumöglichkeiten wird auch zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten informiert.

Liste der Beratungsstellen (60,5 KB)


Betreutes Wohnen​ und Begegnungsstätten / -zentren

Das Betreute Wohnen ermöglicht eine eigenständige Lebensgestaltung bis ins hohe Alter. Nach dem Grundsatz „so viel Selbstständigkeit wie möglich, soviel Hilfe wie nötig“ werden Grundleistungen (z. B. Hausnotruf, Beratungs- und Begegnungsangebote) und Wahlleistungen (z.B. Mittagessen, hauswirtschaftliche Hilfen oder Pflegeleistungen) angeboten. Art und Umfang der Leistungen sind im Betreuungsvertrag beschrieben, der zusätzlich zum Mietvertrag abgeschlossen wird.
Bei den Betreuten Wohnanlagen sind oftmals Begegnungsstätten angeschlossen, die den Bewohnern und den älteren Menschen aus der Nachbarschaft offen stehen. Sie bieten Raum für Begegnung und Geselligkeit, aber auch Angebote für beispielsweise Gymnastik, Singen, Computerkurse und Ausflüge.



Broschüre "Wohnen und Begegnen"

Die Broschüre "Wohnen und Begegnen für ältere Menschen in Freiburg" gibt einen Überblick über die Wohnanlagen, Wohnstifte und Wohnprojekte sowie Begegnungsstätten in Freiburg. Der Schwerpunkt der Broschüre liegt in der Wohnform des Betreuten Wohnens. Das 40-seitige Heft wird von den Trägern der Einrichtungen und der Stadt Freiburg gemeinsam herausgegeben.



Wohnprojekte ​

Die Fragen nach neuen Wohnformen und Konzepten des gemeinschaftlichen Wohnens im Alter gewinnen immer mehr an Bedeutung. Das Spektrum reicht von der Wohn- und Hausgemeinschaft bis hin zum Mehrgenerationenprojekt.

In Freiburg existieren verschiedene Wohnprojekte, die sich in unterschiedlichen Stadien der Realisierung befinden.

Acht solcher Initiativen, die in der Planung von neuen Wohngruppen sind, haben sich zu einem gemeinsamen Netzwerk, dem "Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen" (Gewo-Netz) zusammen geschlossen.
Weiterführende Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Netzwerks für gemeinschaftliches Wohnen:
www.gewo-netz.de

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt hat eine Liste über die bestehenden und geplanten Wohnprojekte zusammen gestellt:
Wohnprojektgruppen in Freiburg und Umgebung (69,2 KB)



Wohnen für Hilfe ​

Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Freiburger/innen: Ältere Menschen bieten Studierenden Wohnraum - diese gehen den Vermieter/innen mit kleinen Hilfeleistungen zur Hand.

Studierendenwerk Freiburg
Schreiberstraße 12-16, 79098 Freiburg
Tel: 0761 2101 353
E-Mail: krausse@swfr.de
www.swfr.de/wohnen/wohnen-fuer-hilfe



Weiterführende Informationen

www.serviceportal-zuhause-im-alter.de/wohnen (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
www.wohnprojekte.de
www.kda.de (Kuratorium Deutsche Altershilfe)
www.fgw-ev.de (Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V.)
www.barrierefrei-bauen.de
www.verein-stadtteilarbeit.de
www.online-wohn-beratung.de