Zweitwohnungsteuer ab 2012

Wer in Freiburg einen Zweitwohnsitz gemeldet hat, muss ab dem Jahr 2012 eine Steuer in Höhe von 10 Prozent der jährlichen Kaltmiete zahlen. Dies beschloss der Gemeinderat im vergangenen Jahr. Die Stadt hofft, durch die neue Steuer die Zahl der Erstwohnsitze erhöhen zu können, was zu Mehreinnahmen führen wird.

Ziel einer solchen Steuer ist es weniger, höhere Steuereinnahmen zu erzielen, sondern die Bürgerinnen und Bürger zu animieren, einen Erstwohnsitz in Freiburg zu nehmen. Daraus ergeben sich für die Stadt finanzielle Vorteile: Pro Einwohner mit Hauptwohnsitz erhält Freiburg jährlich rund 1350 Euro durch den Finanzausgleich. Viele andere Städte in Baden-Württemberg wie Stuttgart, Heidelberg,
Konstanz oder Tübingen erheben deshalb eine solche Steuer für die
Nutzung der städtischen Infrastruktur

Befreit von der Steuerpflicht sind Personen, die die Nebenwohnung aus beruflichen Gründen unterhalten und verheiratet sind, Bewohner von Alters- und Pflegeheimen oder Therapieeinrichtungen sowie Minderjährige.

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