Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ zählt 80.000 Besucher – Finissage am 7. Oktober

Über 80.000 Menschen haben in den vergangenen elf Monaten die Sonderausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ im Augustinermuseum besucht, darunter viele Schülerinnen und Schüler aus Freiburg und dem Umland. Wer die kulturhistorische Schau sehen möchte, hat noch bis Sonntag, 8. Oktober, die Möglichkeit (täglich 10 bis 17 Uhr, außer montags). Das Augustinermuseum widmet sich mit der Ausstellung erstmals in großem Umfang der NS-Zeit in Freiburg. Mehr als 250 Objekte geben Einblicke in Einzelschicksale und historische Zusammenhänge.

Zum Abschluss der Ausstellung spielt am Samstag, 7. Oktober, um 18 Uhr die Roma Büro Band. Um 19 Uhr hält Heiko Haumann von der Universität Basel einen Vortrag zum Thema „Gemeinschaftsschädlinge sind auszumerzen”. Die Teilnahme kostet den regulären Museumeintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Ausstellung ist an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet.

Am Sonntag, 8. Oktober, um 11.30 Uhr stellen Tilmann von Stockhausen, Leitender Direktor der Städtischen Museen, und Kurator Peter Kalchthaler in der Ausstellung den Band „Freiburg im Nationalsozialismus“ vor. Er erscheint in der Schriftenreihe der Badischen Heimat. Renommierte Autoren erörtern darin, welche Auswirkungen der Nationalsozialismus in Freiburg hatte, darunter Rüdiger Safranski, Christoph Schmider und Werner Mezger. Im Anschluss an die Präsentation gibt es einen kleinen Umtrunk im Kaiserfensterfoyer des Museums.

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