Jugend- und Bürgerforum Haus 197

Als einziges Kinder- und Jugendzentrum im Freiburger Osten reicht das Einzugsgebiet des Haus 197 von Littenweiler über Waldsee und die Oberwiehre bis nach Ebnet.

Foto: A. J. Schmidt

Vorschlag

Um das Programm weiter auszubauen und gezielt Kinder und Jugendliche aus den benachbarten Flüchtlingsunterkünften sowie der Internationalen Schule Römerhof einzubeziehen, sollen zusätzliche Stellen geschaffen werden.

Anträge der Fraktionen

Durch entsprechende Änderungsanträge von Grünen, CDU, SPD, UL, JPG, FL/FF und FW werden Mehrausgaben im Doppelhaushalt von insgesamt 67.500 Euro bewilligt.


Stand heute

(Dezember 2016)

Mit dem Geld konnte ein bislang befristeter Mitarbeiter in eine feste Stelle übernommen werden. Das gibt uns nicht nur Planungssicherheit, der Zuschuss hat unserer Arbeit auch neuen Auftrieb gegeben, er ist ja auch ein Zeichen der Wertschätzung für das, was wir hier tun“, fasst Dirk Beha die Situation zusammen. Gemeinsam mit seiner hauptamtlichen Kollegin ist er für die Programmgestaltung und -organisation zuständig. Und da hat sich in den vergangenen beiden Jahren einiges getan. Zu den offenen Treffs und laufenden Kursen sind viele neue Angebote hinzugekommen:

Voneinander lernen

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aus dem Römerhof werden mehrmals die Woche im Tandem von Ehrenamtlichen bei den Hausaufgaben unterstützt. Als Klasse durchlaufen sie an mehreren Terminen ein soziales Kompetenztraining, das auch für weitere benachbarte Schulen angeboten wird. In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule gibt es Deutschkurse mit Kinderbetreuung speziell für Frauen mit Fluchterfahrung. Alle Mütter und Väter mit kleinen Kindern aus den umliegenden Stadtteilen können sich einmal in der Woche im Elterncafé austauschen und kennenlernen. Daneben finden mehrere Ferienfreizeiten im Jahr statt, deren Programm auf die jeweiligen Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitten wird.