Radio Dreyeckland

Der nichtkommerzielle Freiburger Radiosender bietet allen Interessierten die Möglichkeit, Radio zu machen. Mit Sendungen in 17 Sprachen, zahlreichen Musikangeboten, Themenschwerpunkten und tagesaktuellen Programmen zu (Kommunal-)Politik und (Sub-)Kultur prägt das älteste freie Radio Deutschlands seit 40 Jahren die Meinungsvielfalt und Musikkultur in der Stadt.

Foto: A. J. Schmidt

Vorschlag:

Kommunale Förderung für Radio Dreyeckland. Der Sender bietet mitten in der Stadt einen offener Ort für Menschen aus aller Welt, er berichtet über das kommunale Geschehen und beteiligt sich an diversen Projekten in der Stadt.

Anträge der Fraktionen

Die Landesanstalt für Kommunikation in Stuttgart fördert den Sender mit 5.000 Euro durch Rundfunkgebühren – unter der Bedingung, dass die Stadt in gleicher Höhe bezuschusst. Mit entsprechenden Anträgen erreichen Grüne, SPD, UL, JPG und FL/FF eine erstmalige Förderung des Radiosenders von insgesamt 10.000 Eur für beide Haushaltsjahre.


Stand heute:

(Dezember 2016)

Durch die Zuzahlung der Stadt konnte Radio Dreyeckland die Fördermittel der Landesmedienanstal in gleicher Höhe abrufen. Diese flossen ausschließlich in die Infrastruktur und die Öffentlichkeitsarbeit des Senders, die Finanzierung der redaktionellen Arbeit wird in den Förderrichtlinien explizit ausgeschlossen. Dafür konnte der städtische Zuschuss eingesetzt werden, was dem vielfältigen Programm zugute kam.

Hier lagen die Schwerpunkte im vergangenen Jahr neben Beiträgen zu aktuellen stadtpolitischen Themen auf der Berichterstattung zum parlamentarischen NSU-Untersuchungsausschuss, den die Redaktion mit regelmäßigen Beiträgen aus Stuttgart journalistisch begleitet sowie Berichten zum Nachbarland Frankreich und Sendungen zur Lage in der Türkei. Für das kommende Jahr ist eine Kooperation mit dem Theater Freiburg geplant zum Projekt "Eurotopia".